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Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) ist eine Berufsorganisation für Lehrkräfte an Grund-, Haupt-, Real-, Gesamt- und Förderschulen sowie für deren Schulassistenten und Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für sozialpädagogische Fachkräfte des Schul- und Elementarbereichs, für Lehramtsanwärterinnen und –anwärter sowie für Studierende und Lehrende der Hochschule und Studienseminare.
Der VBE ist die größte Fachgewerkschaft im Bildungsbereich innerhalb der Spitzenorganisation »dbb-beamtenbund und tarifunion«. Er vertritt die berufs-, bildungs- und sozialpolitischen Interessen der beamteten, angestellten und arbeitslosen Lehrkräfte sowie der Pädagoginnen und Pädagogen und bietet Rechtsberatung und Rechtsschutz in beruflichen Belangen. Die Studierenden, Lehramtsanwärter/-innen und Dienstanfänger/-innen werden in der »Arbeitsgemeinschaft der Junglehrer/-innen« (ADJ) besonders gefördert: ADJ im VBE.
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Ab sofort können Sie den Niedersächsischen Lehrerkalender 2010/2011 bestellen. Nutzen Sie bitte für Ihre Bestellung dieses Bestellformular. in der letzten Aprilwoche bescherte uns der Ministerpräsident eine Kabinettsumbildung. Die neu besetzten Ressorts Kultus, Wissenschaft, Soziales-Familie-Jugend-Integration haben einen direkten Bezug zum Bildungsbereich. Mit Dr. Bernd Althusmann rückte der Staatssekretär zum Minister auf. Die Baustellen im Kultusbereich dürften ihm daher hinreichend bekannt sein. Hier muss der Minister Handlungswillen und Durchsetzungsfähigkeit nach oben beweisen. Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Lehrerinnen, Lehrer, pädagogisches Personal, Eltern, Schülerinnen und Schüler erwarten zu Recht Entscheidungen für ein zukunftsfähiges Bildungsangebot, das den Regionen Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Der Anspruch an die Qualität im Bildungsbereich verlangt, endlich die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Darauf warten wir schon viel zu lange. Zusammen mit der neuen Staatssekretärin, Dr. Christine Hawighorst, sollte es gelingen, das Vertrauen in das Handeln der Hausspitze wiederherzustellen. Der VBE ist zu einer fairen Kooperation bereit.
Die Umbildung des Kabinetts war dem Ministerpräsidenten eine Regierungserklärung wert. Diese wurde mit Spannung erwartet. Der MP sieht die Herausforderung der Zukunft in den Themen Arbeit, Bildung, Sicherheit. Im Bereich Bildung – nichts Neues!
Wie die Regierung mit der alten Politik die formulierten Ziele
- gleiche Teilhabe für alle,
- Chancen und Perspektiven für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund,
- Hebung aller Potenziale und ihre Förderung erreichen will, bleibt ungeklärt.
Dafür war viel zu hören von der Notwendigkeit von Einsparungen und den damit verbundenen Einschnitten. Wir wissen jetzt auch, dass das Abitur nach zwölf Jahren „die jungen Menschen schnell an das Berufsleben heranführt und damit das Erwerbspersonenpotenzial deutlich erweitert.“
Das Verbleiben der demografischen Rendite im Schulbereich wurde nicht mehr angesprochen. Nur die „Handlungsspielräume durch den Wegfall des doppelten Abiturjahrganges“ sollen genutzt werden, „um die Klassengrößen schrittweise zu senken, eine eigene Arbeitszeitverordnung für Schulleiterinnen und Schulleiter auf den Weg zu bringen und die Schulen von Verwaltungsaufwand zu entlasten.“ Nach Abzug der Rückgabe der Arbeitszeitkonten wird das Budget für diese Maßnahmen sehr klein sein. Liebe Kolleginnen und Kollegen, wahrscheinlich sind Sie dann längst im Ruhestand.
Der Ministerpräsident hob hervor, dass in Niedersachsen das BIP von 2002 – 2009 um 5,3 Prozent gestiegen sei. Davon hat der Bildungsbereich prozentual nicht profitiert. Nach dem Statistischen Bundesamt Deutschland liegt Niedersachsen mit den Ausgaben für öffentliche Schulen je Schüler/-in an den allgemein-bildenden Schulen auf Platz 13: Bildungsland Niedersachsen?
Die Haushaltsklausur im Juni ist eine gute Gelegenheit Entscheidungen zu treffen, die Niedersachsen auch im Schulbereich nach vorne bringen. Das wäre dann auch die Antwort auf die Frage: Wie sichern wir die Zukunft unserer Kinder?
Der VBE wird die Beratungen aufmerksam begleiten.
Ihre Gitta Franke-Zöllmer
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| 16.06.2010 „NEUAUSRICHTUNG DER LANDESSCHULBEHÖRDE BEHINDERT »EIGENVERANTWORTLICHE« SCHUL- UND UNTERRICHTSQUALITÄT!“ „Mit der inhaltlichen Neuausrichtung der Landesschulbehörde (LSchB), wie sie am Dienstag (14.06.2010) in Celle von der Landesregierung beschlossen wurde, haben sich wohl die restaurativen Kräfte eines obrigkeitsstaatlich orientierten Schulwesens wieder durchgesetzt. Der VBE teilt die deutliche Kritik der GRÜNEN (15.06.2010) im Nds. Landtag, die das von dem FDP-Regierungspartner vor allem initiierte Herzstück der niedersächsischen Schulreform, die »Eigenverantwortliche Schule«, infrage gestellt sehen.“ Dies stellte VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer in einer ersten Bewertung des Kabinettsbeschlusses fest. |
| 16.06.2010 „START DES WULFF-NACHFOLGERS DAVID MCALLISTER WIRD MIT AUSSTIEG AUS DEM »BILDUNGSLAND NIEDERSACHSEN« BELASTET!“ „Mit der Veröffentlichung einer rigiden Einsparliste von knapp 105 Mil. Euro (NOZ, S. 7, 16.06.2010) im Schulbereich, haben Kräfte aus der Regierungsverwaltung dem designierten Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) einen Bärendienst erwiesen. Während sich der scheidende MP Christian Wulff, der das Bildungsland Niedersachsen als Schwerpunkt seiner Regierungszeit ausgerufen hatte, auf seinem Zukunftsweg nach Berlin befindet, soll nun sein "Nachfolger" auf dem Rücken von Kindern, Eltern und Lehrern das prognostizierte große Haushaltsdefizit abdichten.“ |
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| 06.05.2010 VBE Medientreff VBE Medientreff
6. Emsländischer VBE Medientreff
Mittwoch 4. August 2010 in Meppen |
| 25.01.2010 VBE-Lernwerkstatt Osnabrücker Land Fortbildungsplan 2010 |
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