Newsletter 11 2017

Prof. Jens Weidner auf dem Deutschen Lehrertag
Optimistischer Aufbruch:
Deutscher Lehrertag 2017 in Dortmund

Handfeste Tipps für ein gesundes Selbstbewusstsein, verpackt in eine hu-morvolle und kurzweilige Darbietung, das bot Prof. Dr. Jens Weidner den Teilnehmenden in seinem Vortrag „Optimismus. Warum manche weiterkommen als andere“. Er eröffnete den Deutschen Lehrertag am 09. November 2017 und zeigte anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse und eingängiger Beispiele aus der Praxis, wie man zum „Best-of-Optimist“ wird. Das sind jene Menschen, die ihre Energie mit einer guten Mischung aus gesundem Menschen-verstand und analytischem Blick für tatsächlich erreichbare Projekte ein-setzen, die ihnen wichtig sind.
In der anschließenden Diskussionsrunde ging es vor allem um das Thema Digitalisierung. Auf dem Podium diskutierten die Schulministerin aus NRW Yvonne Gebauer als Vertreterin der Kultusministerkonferenz, der VBE-Bundesvorsitzende Udo Beckmann und der Vorsitzende des Verband Bildungs-medien, Wilmar Diepgrond. Beckmann betonte, dass Lernen in der digitalen Welt nur umsetzbar sei, wenn die Infrastruktur bereitgestellt, die Schulen angemessen ausgestattet und das Personal adäquat geschult werde. Ministerin Gebauer stimmte ihm zu und sagte, dass sie sich auch eine andere Geschwindigkeit wünschen würde. Allerdings gebe es viele Enschei-dungsebenen, auf die sie teilweise wenig Einfluss habe. So müssten auch die Kommunen ihren Teil beitragen, könnten dies jedoch aufgrund der desolaten Personallage nur eingeschränkt leisten. Diepgrond machte deut-lich, dass das Projekt „Digitalisierung“ jetzt angepackt werden müsse. Dafür müsse auch das Hin- und Herschieben von Verantwortung aufhören. Hierzu ergänzte der VBE-Bundesvorsitzende, dass sich die Politik ehrlich machen müsse. „Die Ankündigung des Digitalpakts Schule hat Erwartungen geweckt, die bis heute nicht eingelöst werden können.“

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