Pinnwand Nr. 69

„In einem Punkt sind sich wohl die beiden Koalitionäre von SPD und CDU einig geworden! Sie beteiligen sich nicht am bundesweit ausgerufenen Wettbewerb um die am besten universitär professionell ausgebildeten
Lehrkräfte für die Grund - und Sekundarschulen (OBS, HS, RS, FöS) durch
Steigerung der besoldungswirksamen Attraktivität (alle in A13). Stattdessen wollen sie beim leergefegten Lehrerarbeitsmarkt auf Seiten- und Quereinsteiger setzen, die angeblich den „Schulalltag“ bereichern - die Schulen vor Ort sprechen von „belasten“ - und als schulpädagogische und fachdidaktische Laien den „Pflichtunterricht“ qualitativ sichern sollen. So sind die zusätzlich angekündigten 1.000 Lehrerstellen ein fragwürdiges Unterfangen,es sei denn, sie sind für die beiden von SPD und CDU favorisierten Schulformen Gesamtschule und Gymnasium vorgesehen, denn bei dem attraktiven Lehramt Gymnasium herrscht noch kein Nachwuchsmangel, wie die Studien- und Bewerberzahlen im Vorbereitungs- und Schuldienst zeigen“.

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