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 die neue Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat die herausfordernde Aufgabe, die ambitionierten Ziele aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen. Dazu braucht sie die Unterstützung des Kabinetts und besonders des Finanzministers. Denn nur wenn alle Lehrerstellen und die „demografische Rendite“ im System bleiben, besteht die Aussicht auf ein Gelingen. Hier wird sich erweisen müssen, ob der Vorrang für Bildung, den die neue Landesregierung angekündigt hatte, ernsthaft verfolgt wird. Damit die Schulen Sicherheit erhalten, bedarf es unverzüglich eines Stufen- und Zeitplanes.
Bildungsinvestitionen, die etwas gesellschaftlich bewirken sollen, müssen im Elementar- und Primarbereich beginnen, d. h. vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Neben einer Neugestaltung des Übergangs von der Kita zur Grundschule gehört dazu der schrittweise Ausbau der Grundschule zur gebundenen Ganztagsschule. Dies darf nicht ein Privileg der Gesamtschule werden. In den Sekundarstufen erwartet der VBE ebenfalls eine Gleichbehandlung. Die Hemmnisse für das gymnasiale Angebot an Oberschulen müssen abgebaut und auch hier das Abitur nach 13 Jahren Standard werden. Aus der Sekundarstufe I muss der Druck genommen und die Möglichkeit des längeren gemeinsamen Unterrichts wieder eröffnet werden. Da selbst der Philologenverband die Rückkehr zu G9 fordert, ist eine große Mehrheit für eine solche Maßnahme zu erwarten.
Die Ankündigung der Ministerin, Veränderungen, Weiterentwicklungen im System mit allen an Schule Beteiligten in Dialogform zu erörtern, findet unsere ungeteilte Zustimmung. Dabei kann die Arbeitsweise zur Weiterentwicklung der EiSchu Orientierung geben. Ein solcher Dialog, in dem nach bestmöglichen Lösungen gesucht wird, ist auch Voraussetzung für eine Schulentwicklungsplanung unter dem Aspekt der demografischen Entwicklung und damit der Schaffung eines regional angemessenen Bildungsangebots.
Neben der angekündigten Stärkung der Bildungsgerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler fordert der VBE eine gleiche Gerechtigkeit für Lehrerinnen und Lehrer in Ausbildung, am Arbeitsplatz und bei den Karrieremöglichkeiten.
Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführlichere Texte zu den von mir angesprochenen Themen.
Ihre Gitta Franke-Zöllmer
VBE-Landesvorsitzende
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| 25.04.2013 »BUND SOLL SICH BEI SCHULSOZIALARBEIT WEITER ENGAGIEREN!« „Auch der VBE Niedersachsen unterstützt die Bundesratsinitiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung über das Jahr 2013 hinaus Geld für Schulsozialarbeiter/-innen bereitzustellen. Angesichts der nationalen Aufgabe der Inklusion und im Hinblick auf die langfristige Unterstützung vor allem von Schulen in einem schwierigen sozialen und ethnographischen Umfeld ist dies eine gemeinsame zukunftssichernde Aufgabe,“ sagte Gitta Franke-Zöllmer, Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Niedersachsen: „Der VBE erwartet angesichts der schwierigen Haushaltslage der Kommunen und der im Koalitionsvertrag anvisierten notwendigen Ausweitung der Schulsozialarbeit insb. auch an Grundschulen entsprechende Signale aus der nds. Landesregierung!“ |
| 19.03.2013 NIEDERSACHSEN MUSS BEI DER INKLUSION ENDLICH AUFS TEMPO DRÜCKEN! „Der VBE begrüßt die Ankündigung der Kultusministerin auf die Vorstellung der Bertelsmann-Studie zum jetzigen Stand der Umsetzung der Inklusion in den dt. Bundesländern, mit einem Aktionsprogramm gemeinsam mit kommunalen und bildungspolitischen Verbünden, reagieren zu wollen. Dabei sollen Fragen der Pauschalausstattung sowie der Lehreraus- und –fortbildung behandelt werden.“ |
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| 13.05.2014 Deutscher Schulleiter-Kongress Vom 13. bis 15. März 2014 findet der Deutsche Schulleiterkongress (DSLK) statt. |
| 29.11.2013 Deutscher Lehrertag 2013 am 29. November von 10.00 bis 17.00 Uhr |
| 19.09.2013 Berufsanfänger/-innen-Tag 2013 Universität Vechta, 11:00 bis 17:00 Uhr
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| 05.09.2013 3. Emsländischer Lehrer/-innentag 2013 Wie kann Inklusion ein Erfolg für alle Beteiligten werden? |
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