„Es ist immerhin zum Neuen Jahr ein kleiner Stern am Bildungshimmel, dass der dringende Sanierungsbedarf an vielen unserer Schulen von Politikern ebenso hoch eingeschätzt wird wie der beim Straßennetz,“ so lobte und kommentierte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, zum Jahreswechsel in Hannover die mögliche Zielrichtung eines Konjunkturprogramms der Bundesregierung.
„Laut Recherche des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSBG) beläuft sich allein der kurzfristige Investitionsbedarf bei den kreisangehörigen Kommunen auf ca. 320 Mio Euro, die gleiche Summe werden wohl auch die kreisfreien Städte ermitteln.“ Der VBE unterstützt deshalb die Forderungen des NSBG, das Investitionsprogramm zugunsten der Kommunen erheblich aufzustocken. Eine direkte Zweckbindung und Zuwendung für die Schulen müssen aber erkennbar sein.
Und weiter: „Es wäre jedoch zu kurz gefasst, primär in Beton und nicht insgesamt in Kinder zu investieren. Die ausschließliche Ausrichtung auf lange überfällige Erneuerungen maroder Grundsubstanzen, von Toiletten- und Heizungsanlagen, von undichten Dächern über Farbanstriche und Schulhöfen könnte zwar kurz- und mittelfristig dem Bereich des Handwerks und der Bauwirtschaft helfen, jedoch muss man Schule auch aus Sicht des Bundes als wesentlich komplexere Einrichtung sehen.“
Obwohl die Kultushoheit bei den Ländern liege, könne sie sich vorstellen, dass der Bund durchaus u.a. auch gesundheitliche Aspekte in den Vordergrund stellen könnte und Bewegungs- bzw. Sportmöglichkeiten wie vor allem den Schwimmunterricht insbesondere in ländlichen Bereichen fördern würde. Auch hinsichtlich des Ernährungsverhaltens unserer Kinder und Jugendlichen gäbe es vielfältige Ansatzpunkte, die durch ein Konjunkturprogramm zu nachhaltigen Ergebnissen führen könnten. Langfristig wären mit einer effektiven und gezielten Gesundheitsvorsorge wahrscheinlich sehr große Summen einzusparen.
Abschließend: „Wenn wir davon ausgehen, dass unsere Schulen Häuser des Lernens und des gelebten Miteinanders sein oder werden sollen, müssen wir weiter an der Realisierung von Ganztagsangeboten arbeiten, die über eine reine Betreuung hinausgehen und vor allem den Unterricht stärker in den Fokus stellen. Eine bibliothekare und multimediale Aufrüstung der Schulen tut not, um selbständiges Lernen zu fördern. Ferner gehören dazu als Rahmen neben einer attraktiven Mensa auch die Arbeitsbedingungen für die Lehrkräfte. Eine Kollegin oder ein Kollege kann seine Korrekturen und sonstigen außerunterrichtlichen Tätigkeiten weder im Lehrerzimmer noch am häuslichen Küchentisch angemessen erledigen. Nicht nur beim Ganztagsbetrieb muss ihnen wie bei anderen Berufen üblich ein vernünftiger Arbeitsplatz zugestanden werden.“
| Weitere Pressemitteilungen aus dem Jahr 2008 |
04.12.2008 VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer: „Das vermeintlich gute Abschneiden Niedersachsens im sogenannten Bildungsfinanzierungsbericht 2008 (Di., 02.12.08/Statistisches Bundesamt) ist kein Grund für die Landesregierung sich selbstzufrie-den zurückzulehnen. Das meiste Geld geht in den Ausbau des 8jährigen Gymnasiums, während die Grundschule und die Schulformen der Sekundarstufe I (Haupt- und Realschule) unterfinanziert blei-ben.“ Mit diesen Worten kommentierte die Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Gitta Franke-Zöllmer die Wiesbadener Veröffentlichung (im Auftrag des BMBW und der KMK) ge-genüber der Presse in Hannover. ...mehr |
26.11.2008 Ergebnisse der VBE-Landesvertreterversammlung 2008: „Der VBE Niedersachsen unterstützt die Anstrengungen des Landes zum Ausbau der frühkindlichen Betreuung und der Kindertagesstätten zu Familienzentren. Er erwartet verstärkte finanzielle und per-sonelle Anstrengungen sowie eine Qualitätsoffensive im Elementarbereich als erste Stufe des Bil-dungssystems. Damit Kinder unterschiedlichster sozialer Biographien frühzeitig gefördert werden, spricht sich der VBE für Starterklassen im sechsten Lebensjahr und damit für eine Vorverlegung der Schulpflicht um ein Jahr aus. Eine längere gemeinsame (Grund)- Schulzeit könnte die nachgewiesenen Entwicklungsdefizite insbesondere bei den Jungen bereits zu Beginn der Schullaufbahn abbauen hel-fen. Die im Schulgesetz festgeschriebene Dokumentation der individuellen Lernentwicklung muss für alle Schulformen bis zum Abschluss verbindlich sein.“ Mit diesen Worten umriss die mit großer Ein-mütigkeit (61/2) von den Delegierten des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) am Freitag, den 21. November 2008/Langenhagen für 4 weitere Jahre gewählte Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer in einem Pressegespräch am heutigen Tage in Hannover herausragende Beratungsergebnisse der Landesvertreterversammlung 2008. ...mehr |
21.11.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer fordert auf Delegiertentagung: „Erziehung und Bildung gehen nicht nur Lehrer und die Kultusministerin etwas an. Sie sind Grundlagen für soziale und wirtschaftliche Stabilität und damit primäre Standortbedingungen. Statt eines elitären Bildungsrates beim Ministerpräsidenten brauchen wir zur Lösung der Probleme einen Runden Tisch für alle an der Jugend-, Familien- und Bildungspolitik Beteiligten und Verantwortlichen.“ Das war die Bot-schaft der Landesvorsitzenden Gitta Franke-Zöllmer zum Auftakt der Delegiertentagung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), an der auch Kultusministerin Heister-Neumann teilnahm, am Freitag im Forum Langenhagen. ...mehr |
18.11.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer kommentiert neueste PISA-Daten: „42 Prozent Gymnasiasten, 39 Prozent Realschüler sprechen für sich und unterstreichen eindrucksvoll den Wunsch der Eltern nach einem zweigliedrigen Schulsystem. In vielen Regionen Niedersachsens kämpfen Kommunalpolitiker um sachangemessene, unideologische Bildungsinfrastrukturen als Voraussetzung für die Konkurrenz- und Zukunftsfähigkeit ihrer Gemeinde oder Stadt.“ Das war die Reaktion der Landesvorsitzenden des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gitta Franke-Zöllmer, auf die neueste PISA-Untersuchung zum Auftakt der Delegiertentagung (20. bis 22. November) ihres Verbandes in Hannover. ...mehr |
12.11.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zeigt Verständnis für Schülerdemonstration: "Letztendlich wehren sich die Schülerinnen und Schüler gegen die Folgen der groben Fehler bei der übereilten Einführung des G8- Gymnasiums." So kommentierte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Gitta Franke-Zöllmer am Mittwoch in Hannover die Schülerproteste gegen zu große Klassen und für die Lehrmittelfreiheit. ...mehr |
17.09.2008 VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur Hauptschuldebatte: Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt die Lehrerschaft an den Sekundar-Schulformen die heutige Debatte zur Zukunft der Hauptschulen und der kleinen Realschulen im ländlichen Raum. Nach Auffassung der VBE-Vorsitzenden Gitta Franke-Zöllmer können die Regierungsparteien die strukturelle Neuordnung im Hinblick auf ein alle Abschlüsse anbietendes gemeinsames Schulangebot in der Sekundarstufe I (Klassen 5-9/10) neben dem G8 (Gymnasium Kl. 5-12) nicht länger aussitzen. ...mehr |
04.09.2008 VBE-Landesvorsitzende fordert mehr Bewegung in den Schulen: Es kommt nicht nur der Kopf zur Schule, sondern immer das ganze Kind. Wir dürfen den kindlichen Bewe-gungsdrang nicht unterdrücken, sondern müssen ihn nutzen und fördern, um das Lernen zu erleichtern und zu intensivieren,“ forderte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gitta Franke-Zöllmer, am Donnerstag im Zusammenhang mit der Aktion „Die bewegte Schule – niemand muss mehr sitzen bleiben!“ ihres Verbandes in Hannover. ...mehr |
11.07.2008 Verband Bildung und Erziehung kritisiert erneuten Wortbruch der Ministerin: „Es ist einfach nicht mehr nachvollziehbar, unseriös und geradezu unverschämt, dass die Kul-tusministerin Elisabeth Heister-Neumann jetzt nach der Haushaltsklausur der CDU plötzlich die zugesagte Möglichkeit für Lehrer, sich das angesparte Arbeitszeitkonto auf Antrag sofort aus-zahlen zu lassen, auf 4 Jahre strecken will.“ Das erklärte der Landespressesprecher des Verban-des Bildung und Erziehung (VBE), Manfred Ruhnke, am Freitag in Hannover. ...mehr |
07.07.2008 Eindringlicher Appell des VBE an den Ministerpräsidenten: Anlässlich der Haushaltsklausur der CDU appellierte der Landespressesprecher des Verbandes Bildung und Erziehung, Manfred Ruhnke, am Montag in Hannover an den Ministerpräsidenten: „Lassen Sie die Kultusministerin und damit die Zukunft unserer Kinder nicht im Regen stehen! Investieren Sie in Bil-dung, statt zu sparen. Bildung ist nachhaltige Investition in die Zukunft. Motivieren Sie unsere Lehrkräf-te – insbesondere an den Grundschulen, statt sie mit Sparmaßnahmen abzuschrecken. Bemühen Sie sich ernsthaft um Lehrernachwuchs.“ ...mehr |
30.06.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer warnt: Empört reagierte die Lehrergewerkschaft VBE am Wochenende auf einer Klausurtagung in Königswinter in einer Resolution auf den neuerlichen Anlauf des Kultusministeriums, die Grundschularbeit abzuwerten. Schon jetzt erhält die angehende Grundschullehrerin nur knapp die Hälfte des monatlichen Einkommens (1.400,- Euro netto) eines jungen Studienrates (2.600,- Euro netto) bei Dienstbeginn. Dies verstößt nach Auffassung des VBE gegen das europäische und deutsche Antidiskriminierungsgesetz. Der VBE fordert von der Landesregierung die umgehende Verbeamtung und Vollbeschäftigung der Grundschullehrerin bei der Einstellung in den niedersächsischen Schuldienst. ...mehr |
26.06.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer warnt: „Während in Berlin MP Wulff vor laufenden Kameras gegenüber Investitionsansinnen des Bundes im Bildungsbereich das hohe Lied von der alleinigen Länderverantwortung in der Schulpolitik singt, will er diese Kernaufgabe (nach der nds. Landesverfassung) an einzelne ehrgeizige Provinzpolitiker verscher-beln. Mit diesen Überlegungen wird er sich als Chef der CDU-/FDP Landesregierung nicht aus der Ver-antwortung einer durch zahlreiche organisatorische und schulstrukturelle Reformen (z.B. G8, EiSchu) unterfinanzierten Bildungspolitik wegstehlen können.“ Mit diesen Worten reagierte die Landesvorsit-zende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Gitta Franke-Zöllmer auf die Ankündigung von MP Wulff vor dem niedersächsischen Städte- und Gemeindebund (Jahrestagung am 25. Juni in Quaken-brück), er wolle in Modellversuchen die Schul- und Lehrerzuständigkeiten auf die Gebietskörperschaf-ten – nach amerikanischem Vorbild – übertragen. ...mehr |
13.06.2008 VBE-Landesvize Uwe Franke zur Verschärfung der Hauptschulkrise: „Die Hauptschule ist wohl deshalb bei Schülern und Eltern so unbeliebt geworden, weil sie nach Einschätzung des niedersächsischen Philologenverbandes (Presseerklärung vom 10.06.) vielfach von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund mit Sprach- und kulturellen Anpassungsproblemen sowie solchen mit mangelnden sozialen Tugenden besucht werden. Dabei wird übersehen, dass diese Kinder quasi `gnadenlos´ von unserem Schulsystem aussortiert werden und nicht etwa freiwillig die Hauptschule anwählen.“ Mit dieser Stellungnahme beteiligte sich der stellvertretende Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Uwe Fran-ke, am Freitag in Hannover an der Diskussion um die sich ausweitende Hauptschulkrise. ...mehr |
29.05.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer kritisiert Schulgesetzänderung: „Die angekündigte Schulgesetzänderung zur Einführung weiterer Gesamtschulen beinhaltet den ana-chronistischen Versuch, die überholte Dreigliedrigkeit zu betonieren. Mit dem absehbaren Auslaufen vieler Hauptschulen in einzelnen Regionen des Landes wäre der Erhalt der Dreigliedrigkeit als Voraus-setzung für die Neugründung von Gesamtschulen ad absurdum geführt.“ Das stellte die Landesvorsit-zende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Gitta Franke-Zöllmer bei der Landtagsanhörung am Donnerstag in Hannover fest. ...mehr |
08.05.2008 VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer: Jeder Lehrer hat die Worte so oder ähnlich noch in den Ohren: Lehrer sind faule Säcke (Schröder), Lehrer haben Politik-Müll im Kopf (Busemann), Schulleitern mangelt es (vielleicht) an Qualität (Heis-ter-Neumann), Lehrer können die angesparten Überstunden am Ende der Lebensarbeitszeit abbummeln (Wulff). Gleichzeitig laufen die beamteten Lehrkräfte in Niedersachsen wie ihre Kolleginnen und Kol-legen in den anderen Ressorts seit über zehn Jahren der allgemeinen Einkommensentwicklung hinterher. 2003 streicht bzw. reduziert (untere Besoldungsgruppe) die frischgewählte CDU-/FDP-Landesregierung die jährlichen Sonderzahlungen (Weihnachtsgeld) und das Urlaubsgeld, verschlechtert die Beihilferege-lungen usw., während sie sich bei den Tarifpartnern im Angestelltenverhältnis an Recht und Gesetz hal-ten muss. Einkommenseinbußen von bis zu 15 Prozent werden erst ab 2008 mangelhaft ausgeglichen. ...mehr |
06.05.2008 Der Wulff und die sieben Gewerkschaftlein Die in seinem Interview mit der NWZ (NWZ vom 3.5.08) „angekündigten Signale der Klarstellung“ werden wir am Donnerstag auf der gemeinsamen Großdemo aller Lehrerverbände in Hannover nur akzeptieren, wenn sie den bisher geltenden Rechtszustand nicht weiter in Frage stellen.“ Das forderte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Dienstag in Hannover: „Die von Kultusministerin Heister-Neumann angekündigte neue Kabinetts-vorlage u.a. zur Rückgabe der Arbeitszeitkonten nach der jetzt abgeschlossenen Ansparphase ist ein erster zaghafter Versuch den Vertrauensbruch bei der Lehrerschaft zu kitten. Wir bestehen aber wei-terhin auf die Rückkehr zur bisherigen Arbeitszeitverordnung und auf eine Rechtsfassung des er-worbenen Anspruchs. Der Regelfall muss bei der hohen Unterrichtsbelastung der jetzt betroffenen Grund-, Haupt-, Real- und Förderschullehrkräften die umgehende Senkung der Unterrichtsverpflich-tung durch den erworbenen Anspruch sein. Ausnahmen vom Regelfall sind verhandelbar. ...mehr |
28.04.2008 VBE-Landesvorsitzende an die Koalitionsrunde: Ein klares Signal zur Um- und Fortsetzung der in der letzten Legislaturperiode von den regierenden CDU- und FDP-Parteien eingeleiteten gesetzlichen Maßnahmen in den Bereichen von Jugend-Familie-Bildung erwartet der VBE von der am Dienstag tagenden Koalitionsrunde. Dafür haben sich die beiden Fraktionsvorsitzenden McAllister (CDU) und Rösler (FDP) stark gemacht. Als Grundlage unserer Forderungen zählt die Erkenntnis, dass die drei Kernbereiche niedersächsischer Zukunftspoli-tik unterfinanziert sind. Wir erwarten entsprechendes Handeln gegenüber dem Finanzminister.“ Mit diesen Worten nahm die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer am Montag, den 28.04.2008 zu bekannt gewordenen Kontroversen um die Priorität der Haushaltkonsolidierung Stellung: „Dabei unterstützt der VBE die Forderungen des FDP-Partners auf weitere Verkäufe von Landesbeteiligungen und die Einbringung deren Erlöse auch in bildungspolitische Zukunftsprojekte. ...mehr |
24.04.2008 VBE-Vorsitzende zur Mitverantwortung des Landtags: Wenn sich Schule anders entwickelt hat als 1998 bei der Einführung des Arbeitszeitkontos vor-ausgesagt – wie die Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann wohl im Auftrag der Landesre-gierung an ihre „lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ geschrieben hat- , so vertrauen wir auf die im Kultusministerium und beim Landeskabinett zweifellos vorhandene Fachkenntnis, um den sich verändernden Bedingungen rechtzeitig und im gebotenen Umfang Rechnung zu tragen. Das gilt dann auch für die vom Ministerpräsidenten Christian Wulff favorisierte Haushaltskonsolidie-rung, die auch die Tilgung der Schulden in Arbeitszeit (Vorgriffstunden) in Höhe von 1 Milliarde Euro betrifft.“ Mit diesen Worten weist die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer die vor allem von CDU-Politikern behauptete Aussage zurück, man habe die von der vorletzten SPD-Landesregierung ererbte „Altlast“ nicht zu verantworten. ...mehr |
21.04.2008 VBE-Landesvorsitzende Franke-Zöllmer zum FDP-Beschluss: Mit Genugtuung hat die niedersächsische Lehrerschaft den einmütigen Beschluss des FDP-Parteitags am 19. April in Osnabrück als einen ersten wichtigen Schritt in Richtung der Wiedergewinnung von Rechtssicherheit und Politikvertrauen zur Kenntnis genommen: `die Zusagen aus der Arbeitszeitver-ordnung werden eingehalten und jeder Lehrer kann seine Mehrarbeit durch eine Reduzierung der Wo-chenarbeit wie zugesagt ausgeglichen bekommen´ (FDP-Vorstandsantrag).“ Mit diesen Worten kom-mentierte die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer den vom FDP-Landesvorsitzenden Phi-lipp Rösler persönlich eingebrachten Dringlichkeitsantrag im Anschluss an die Delegationsgespräche mit der vor der Osnabrücker Stadthalle demonstrierenden hiesigen Lehrerschaft. ...mehr |
18.04.2008 Anlage zur VBE Presse 2008 - 12 Grundlagen unserer Recherchen:
1. Arbeitszeitverordnung der Lehrer
2. Statistik des Nieders. MK zur Altersstruktur der Lehrkräfte mit Stichtag
14.9.2006. Diese Zahlen dürften nur unwesentlich von den derzeitigen Zahlen abweichen.
3. Besoldungstabellen für Lehrkräfte – Stichtag 1. 1. 2008
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18.04.2008 Der VBE zum Fraktionsstreit um die „Arbeitszeitkonten“: Die von der damaligen SPD-Regierung (1998) veranlasste und von der CDU-/FDP-Regierung (ab 2003) fortgeführte Untertunnelung des Lehrerbedarfs durch auf zehn Jahre verordnete „Vorgriffsstunden“, d.h. 1 – bzw. 1,5 bis 2-stündige zusätzliche wöchentliche Unterrichtsverpflichtung für alle Lehrkräfte bis zum 50. Lebensjahr hat mit adhoc anfallenden Überstunden und Mehrarbeit nichts zu tun und ist auch nicht als ein solches Instrument von den beiden Landesregierungen beabsichtigt gewesen.“ Mit diesen Worten wies der stellv. VBE-Landesvorsitzende Uwe Franke die jüngste Presseerklärung der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union vom 17.04.08 als eine Beleidigung der zehnjährigen Mehrleistung der niedersächsischen Lehrerschaft zurück, die man eben nicht als „Abbummeln der Überstunden“ am Ende der Lebensarbeitszeit ´schnöselig` herabsetzen könne. Nach Berechnungen des VBE auf der Grundlage der Statistik des Niedersächsischen Kultusministeriums zur Altersstruktur der Lehrkräfte (14.09.06) hat das Land sich von seinen Lehrkräften an allgemein bildenden und berufsbildenden Schu-len in den letzten zehn Jahren über 1 Milliarde Euro „zinslos geliehen“. In Einzelverträgen wurde zuge-sagt, das Arbeitszeitkonto ab 2008 „zurückzuzahlen“ und verschiebt es jetzt um viele Jahre, zum Teil Jahrzehnte. Das ist der eigentliche Skandal.“ ...mehr |
16.04.2008 VBE äußerst befremdet über Regierungsstil: In einer ersten Reaktion auf die angekündigte Aussetzung der Arbeitszeitkonten durch die Kultus-ministerin und deren Unterrichtung der Lehrerschaft gibt die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Gitta Franke-Zöllmer nachstehende Erklärung gegenüber der Presse ab. ...mehr |
15.04.2008 VBE mahnt Kultusministerin: Anlässlich der Vertreterversammlung der VBE- Bezirksverbände Weser-Ems wurde folgende Resolution zur Ankündigung der Kultusministerin, die angesparten Ar-beitszeitkonten nicht wie vereinbart zu erstatten, verfasst: ...mehr |
10.04.2008 VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur Gesamtschuldebatte: Rechtzeitig zur ersten Plenarrunde im Niedersächsischen Landtag über die Realisierung des Wulff´schen Wahlversprechens weitere Gesamtschulen zuzulassen, so dies der eindeutige Eltern- und Schulträgerwunsch ist, hat die OECD in ihrem jüngsten Deutschlandbericht unter „Bessere Bildungs-erträge“ (Berlin, 09.04.08) eine Verschlankung des sogenannten dreigliedrigen Schulsystems gefor-dert. „Damit sieht der VBE-Niedersachsen,“ so seine Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer, seine Emp-fehlung bestätigt, „das Land solle sich im Hinblick auf die rückgehenden Schülerzahlen sowie auf die Finanzierung eines attraktiven Schulangebots vor allem in den ländlichen Regionen, zur Genehmigung von Haupt-/Realschulen und Kooperativen Gesamtschulen im gegliederten Schulwesen durchringen. In keinem Flächenland sind die Voraussetzungen und Erfahrungen mit Kooperativen Systemen güns-tiger. ...mehr |
07.04.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer bezweifelt Bildungsoffensive: Die von den verantwortlichen Landesregierungen nach dem PISA – Debakel proklamierten Bildungsoffensiven verlieren sehr schnell und gründlich das Image von Nachhaltigkeit und Schlagkraft, wenn man die nüchternen Zahlen und Fakten betrachtet.“ Die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer bezog diese Bewertung am Montag in Hannover primär auf die Ausbildung dringend benötigter neuer Lehrkräfte. ...mehr |
03.04.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer mahnt: „Wer heute Vormittag erwartungsvoll als Schulleiterin oder Schulleiter nach Hannover zur Antrittsrede der neuen niedersächsischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann gereist war, musste spätestens bei ihren Botschaften zum sogenannten neuen Berufsbild der Schulleiter/innen und zu deren Arbeitszeit-einsätzen seine Hoffnung begraben.“ Dies erklärte die Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erzie-hung (VBE) Gitta Franke-Zöllmer im Anschluss an die Jahresveranstaltung vor der Presse in Hannover: „Die ausgebliebene Klarstellung, dass Schulleiter/innen unabhängig von der Schulgröße einen gleichen Sockel an Leitungszeit benötigen, führt zu der Annahme, dass die in der Regierungserklärung angekün-digte Arbeitzeitverordnung weiterhin zwischen Schulleitern großer Systeme, d.h. Langzeitschulformen (Gymnasium, Gesamtschule, Berufsschule) und der überwiegenden Mehrheit kleiner und mittlerer Schu-len (ca. 2700 GS, HS, HRS, RS, FöS) unterscheidet.“ ...mehr |
01.04.2008 VBE-Landesvorsitzende fordert Feinstaubverordnung für Schulen Der erhöhte Kreideeinsatz durch die Stoffverdichtung auf 8 Jahre im Turbo-Gymnasium hat ein ebenso altes wie bisher verdrängtes Problem dermaßen verschärft, dass wir die Augen nicht länger verschließen dürfen vor den gesundheitlichen Auswirkungen für Schülerinnen und Schüler, das Lehrpersonal und nicht weniger für die Reinigungskräfte.“ Mit diesem dringenden Appell wandte sich die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gitta Franke-Zöllmer, am Dienstag in Hannover an die Öffentlichkeit. ...mehr |
28.03.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zum Elternwunsch Angesichts der sich abzeichnenden dramatisch einbrechenden Anmeldezahlen für die Hauptschule rea-gieren die Regierungsparteien ebenso hilflos wie konzeptionslos. Die Eltern haben erkannt, dass die Zukunftschancen mit einem Hauptschulabschluss zunehmend gegen Null tendieren.“ Damit forderte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gitta Franke-Zöllmer, die Regie-rungsparteien am Mittwoch in Hannover auf, sich der besonderen Verantwortung für diese Jungen und Mädchen zu stellen und sie aus ihrer Isolierung zu führen. ...mehr |
22.02.2008 VBE appelliert an CDU- und FDP-Parteitage: „Während die niedersächsischen Regierungskoalitionäre angesichts der berechtigten öffentlichen Kritik an der Organisation, am Aufbau und an der Zielsetzung des 8jährigen sogenannten Turbo-Gymnasiums und der damit verbundenen Spaltung der Bildungslaufbahnen in der Mitteilstufe des allgemein bilden-den Schulwesens in der Schockstarre verharren, hat sich nun auch das CDU-/FDP-Partnerland Baden-Württemberg auf den Weg gemacht. Kultusminister Rau stellte bei der Europäischen Bildungsmes-se didacta 2008 am Mittwoch (20.02.) in Stuttgart die gemeinsame Unterrichtung von Real- und Haupt-schülern in den Klassen 5 und 6 ab dem Schuljahr 2009 vor. Im wirtschaftsstarken Baden-Württemberg solle in Zukunft niemand zurückgelassen, sondern jeder zu einem attraktiven Schulabschluss hingeführt werden. Das ist angesichts der zurückgehenden Schülerzahlen und des allseits beklagten Fachkräfte-mangels auch ein Gebot der Stunde in Niedersachsen.“ Dies erklärte die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer einen Tag vor den (kleinen) Parteitagen der CDU- und FDP-Regierungspartner gegen-über der Presse in Hannover. ...mehr |
14.02.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer Als wenig zukunftsweisend für die niedersächsische Bildungskompetenz erweisen sich die heute durch Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und seinen Koalitionspartner Philipp Rösler (FDP) vorgestell-ten Rahmenvorgaben in der Schulpolitik der nächsten fünf Jahre. Als ein Lichtblick könnte sich die neue Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann mit ihrer reichen Verwaltungserfahrung herausstellen, muss sie doch viele Baustellen ihres Vorgängers in Sachen eigenverantwortlicher Schulgestaltung, Schulqualität, Unterrichtsversorgung und Personalmanagement zu einem erfolgreichen regionalange-messenen Schulwesen zum Abschluss führen.“ Dies erklärte VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer im Anschluss an die Pressekonferenz der beiden Parteivorsitzenden im Hannoveraner Leine-schloss. ...mehr |
11.02.2008 VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer vor 400 Teilnehmern des Grundschultags: Mit der Stärkung des Elementarbereichs und der vorschulischen Sprachförderung werden von den Regierungsparteien die ersten zaghaften, leider noch unvollkommenen Schritte in Richtung einer überfälligen Aufwertung der Grundschularbeit eingeleitet. Das Fundament eines Bildungsprozesses wird immer am Beginn, das heißt für uns, im Kindergarten und in der Grundschule und nicht erst im Gymnasium gelegt.“ Das war die zentrale Botschaft der Landesvorsitzenden des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gitta Franke-Zöllmer, an die über 400 LehrerInnen und ErzieherInnen des 13. Grundschultages für das Oldenburger Münsterland am Montag im Cloppenburger Kreishaus. ...mehr |
04.02.2008 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer fordert angesichts der Gymnasialkrise: „Die von den Länderregierungen etwa ab dem Jahr 2000 vor dem Hintergrund der Klage um zu lange Ausbildungszeiten vom Zaun gebrochene Verkürzung der Gymnasialzeit auf 8 Jahre hat sich zum Nachteil der Schülerinnen und Schüler als undurchdacht bis konzeptionslos erwiesen. Alle entsprechenden Warnungen wurden in den Wind geschrieben.“ Dies erklärte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Montag angesichts der bundesweiten Proteste von Eltern, Elternräten und Lehrerverbänden gegen wöchentlich bis zu 38 Unterrichtsstunden – ohne dass eine richtige Ganztagsbeschulung angeboten wird - plus Hausaufgaben vor der Presse in Hannover. ...mehr |
25.10.2007 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur Lehrerbildung: „Es ist ein Anachronismus, wenn sich in Niedersachsen die weiterführenden Schulformen aufeinander zu bewegen sollen, ja sogar die lange abgelehnte Neugründung von Gesamtschulen zugelassen werden soll und gleichzeitig die Lehrerausbildung durch ein Laufbahnrecht von vorgestern ebenso unverständ-lich wie künstlich in sehr unterschiedliche, hierarchisch angeordnete Lehrämter mündet.“ Damit kriti-sierte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gitta Franke-Zöllmer, am Donnerstag in Hannover die Anfang Oktober vom Niedersächsischen Landtag verabschiedete Master-Verordnung zur Lehrerausbildung. ...mehr |
30.07.2007 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zum Schulbuch-Streit: „Der VBE begrüßt ausdrücklich den Vorstoß der Bundesbildungsministerin Annette Schavan, weil sie darauf verweist, dass die Zeiten länderspezifischer Rahmenrichtlinien (RRL) und Lehrpläne mit der Einführung gemeinsamer Bildungsstandards durch die Kultusministerkonferenz vorbei sind.“ Mit diesen Worten schaltete sich die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung Gitta Franke-Zöllmer in den Schulbuch-Streit zwischen der Bundesbildungsministerin und dem niedersächsischen Kultusminister Bernd Busemann ein. ...mehr |
08.03.2007 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer hat kein Verständnis für Kritik an Munoz: „Unsere Bildungspolitiker haben scheinbar immer noch nicht begriffen, dass sie in einem Glashaus sitzen. Es ist unbegreiflich, ja sogar peinlich, wenn sie jetzt mit Steinen werfen, um die Kritik des UN-Menschenrechtsexperten Vernor Munoz, Professor in Costa Rica, am deutschen Bildungswesen zurückwei-sen.“ So unterstrich die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Donnerstag in Hannover die auch durch PISA aufgedeckten zentralen Schwächen unseres niedersächsischen Schulsystems: hohe Selektivität nach der Herkunft und Diskriminierung von Migrantenkindern und die hohe Quote von Jungendlichen ohne Abschluss. ...mehr |