„Mit einem `Kuschel-Kurs´ unter Freunden können die seit längerem ungelösten Herausforderungen in den Schulen durch einen „Zukunftsvertrag“ mit den Lehrerverbänden nicht aus der Welt geschaffen werden.“ So kommentierte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) am Donnerstag in Hannover die Ankündigungen des Ministerpräsidenten vor dem Philologentag in Goslar.
Die Senkung der Klassenfrequenz kann nicht nur für das Gymnasium gelten, sondern ist in allen Schulformen eine pädagogische Notwendigkeit. Die allseits anerkannten tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen haben zu einer erweiterten Beanspruchung und gesteigerten Belastung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulleitungen in den Regel- und Förderschulen geführt.
Dies erfordert eine Neujustierung des Tätigkeitsumfangs innerhalb der Lehrerarbeitszeit. Eine Orientierung dafür kann das vom VBE und der Universität Lüneburg entwickelte QuAGis-Modell (Prof. Dr. Bernhard Sieland/www.QuAGis.de) für Qualität, Arbeit und Gesundheit in Schulen sein.
Für den VBE-Niedersachsen wird diese Studie eine Richtschnur zur Teilnahme an einem »Zukunftsvertrag« für die »Eigenverantwortlichen Schulen« (NSchG) und der dafür verantwortlichen Lehrerschaft sein.
| Weitere Pressemitteilungen aus dem Jahr 2009 |
30.11.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zum FDP-Parteitag: „Was wie ein bildungspolitischer Paukenschlag und „pädagogisch sinnvoller“ Aufbruch ausse-hen sollte, entpuppt sich als rechts-konservativer Fallrückzieher in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts,“ so kommentierte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Montag in Hannover die Ankündigung der FDP, den Elternwillen ein-zuschränken und wieder Aufnahmeprüfungen einzuführen. ...mehr |
17.11.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur forsa-Umfrage vom 4./5. November: „Der kompetenten und überaus engagierten Arbeit unserer Grundschulkolleginnen und -kollegen wird durch die Bevölkerung eine hohe Wertschätzung zuteil.“ So bewertete die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Dienstag in Hannover die Er-gebnisse einer forsa-Umfrage von Anfang November, in der etwa drei Viertel der Befragten die unterschiedliche Besoldung der Lehrer nach Schulform für nicht gerechtfertigt hält. ...mehr |
29.10.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer: „Die Differenzierung des bis 2008 gemeinsamen Lehramtes für Grund-, Haupt- und Realschulen in ein Lehramt für Grund- und Hauptschulen und ein eigenes Lehramt für Realschulen ist im Interesse eines flexiblen Lehrereinsatzes rückgängig zu machen. Die von den Mehrheitsfraktionen CDU und FDP beschlossene Rückbildung in getrennte Lehrämter ist angesichts der demografischen Entwicklung des Schüleraufkommens und der Zukunft der Schulformen in der Sekundarstufe I kontraproduktiv und realitätsfern.“ Dies erklärte die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zu der in der dritten Woche im Plenum des nds. Landtags stattfindenden Debatte zur Lehrerbildung an den Universitäten. ...mehr |
20.08.2009 VBE-Landesvorsitzende Franke-Zöllmer tief besorgt: „Ab Anfang Oktober soll durch Massenimpfungen für chronisch Kranke, Schwangere, medi-zinisches Personal, Polizisten und Feuerwehrleute ein Schutz gegen das H1N1-Virus erreicht werden. Es ist beunruhigend, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den Schulen und Kin-dertagesstätten nicht einmal erwähnt werden. Dabei ist die Infektionsgefahr bei bis zu 35 Kin-dern und Erwachsenen auf engstem Raum außerordentlich hoch, wie die ersten Klassenschlie-ßungen zeigen.“ Mit dieser Einschätzung wandte sich die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Donnerstag in Hannover an die Presse. ...mehr |
19.06.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zum Schulstreit: „Der im Landtag in dieser Woche ausgetragene Schulstrukturstreit beweist, wie sehr sich die Regie-rungsmehrheit CDU/FDP von der Lebenswirklichkeit in Niedersachsen entfernt hat. Noch nie sind so viele Eltern, Schüler, Studenten und auch Lehrer unzufrieden in die Ferien gegangen,“ stellt die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Gitta Franke-Zöllmer am Freitag in Hannover fest. Die Landesregierung habe es nicht geschafft, ihre Schul- und Hochschulpolitik auf die Bedürfnisse der Betroffenen aber auch der Kommunen auszurichten: „Der vom Landeselternrat zu recht scharf gerügte "Klassenauffüllungserlass" spricht dem im Schulgesetz verankertem Recht auf individuelle Förderung Hohn.“ ...mehr |
26.05.2009 VBE-Landesvorsitzende zum Landesrechnungshof: Konrad Barth, stellvertretender Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung, erläuterte am Dienstag in Hannover die ablehnende Haltung seines Verbandes gegenüber der von den Koalitionsparteien entworfenen Schulgesetzänderung. ...mehr |
18.05.2009 VBE-Landesvorsitzende zum Landesrechnungshof: VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer: "Die Schulträger, Städte und Gemeinden entscheiden über Errichtung, Fortführung oder Schließung von Schulstandorten im Rahmen des Schulgesetzes, nicht der Landesrechnungshof. Die Schulträger entscheiden im Bereich der Grundschulen auf Elternwunsch wohnortnah um den Übergang zu den weiterführenden Schulen schülergerecht vorzubereiten....." ...mehr |
14.05.2009 Stellungnahme zu VERA- Vergleichsarbeiten Klassen 3 am 12.05.09 und 14.05.09 „Am Dienstag und Donnerstag dieser Woche werden in allen 3. Klassen in deutschen Grundschulen die Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik geschrieben. Viele Grundschulen sehen dieses bundesweite Projekt sehr kritisch und halten die Ergebnisse für fragwürdig“. Dies erklärte Franz-Josef Meyer, VBE-Vorstandsreferent für die Primarstufe auf Anfrage aus der Presseöffentlichkeit. ...mehr |
07.05.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur Schulstrukturdiskussion: „Statt die Löschversuche einiger vorausblickender Fraktionsmitglieder zu unterstützen, dreht ihnen der Ministerpräsident das Wasser ab und rennt in der verqualmten Bildungslandschaft in die falsche Richtung.“ Mit diesem Bild versuchte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Donnerstag in Hannover den Zustand der Bildungspolitik von CDU und FDP zu charakterisieren. ...mehr |
23.04.2009 VBE-Landesvorsitzende zum Fitness-Unterricht an Schulen: „Das Frühjahrswetter auf Norderney hat wohl auch die Teilnehmer der CDU-Fraktionsklausur zu wah-ren Luftsprüngen verführt, angesichts der Lösungsvorschläge zur Behebung des Unterrichtsausfalls und des Fachlehrermangels in Niedersachsen. Bekannt geworden in der Presse sind daraus die Pläne der Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann täglich 40 Minuten zusätzlich ein Fitness-Programm den Grundschülern erteilen zu lassen. Am Ende hat wohl kollektiver Muskelkater die Regierungsfrak-tion daran gehindert, richtungsweisende Beschlüsse für einen Nachtragshaushalt zur Bereitstellung von „Geld statt Stellen“ zur Behebung der fehlenden eintausendfünfhundert Lehrerstellen herbeizuführen.“ Mit diesen Worten bewertete die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer vor 60 Delegierten der diesjährigen VBE-Gewerkschaftskonferenz Weser-Ems heute in Sögel/Emsland die `hausgemachte´ Krise der Unterrichtsversorgung in Niedersachsen. ...mehr |
01.04.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur Kürzung des Musikunterrichts: „Quer durch alle Schulformen steht dem Musikunterricht als erstem Fach eine einschneidende Kürzung bevor. Trotz der angekündigten FDP-Initiative für eine bessere Unterrichtsversorgung wird uns das Problem der Mangelfächer weiter verfolgen. Da macht es Sinn, realistisch zu sein und den Unterricht auf das Maß zu kürzen, das tatsächlich erteilt werden kann.“ Das ließ die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, nach einer geheim gehaltenen Klausurtagung am 1. April in Hannover durchblicken. ...mehr |
24.03.2009 VBE unterstützt VHTS-Initiative: „Die "Vollen Halbtagsschulen", die sind schon was Besonderes. Im Grunde genommen ist das die Musterschule. Und eigentlich – wenn wir es könnten, [...] müssten alle Grundschulen "Volle Halbtags-schulen" werden. Das wäre Gerechtigkeit auf gleichem Niveau“, mit diesen Worten äußerte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende David McAllister (O-Ton/Transkript) in den 17.00 Uhr Nachrichten von ffn (am 18.03.2009). Diese Aussage beflügelt die heute im Landtag vorstellige Elterninitiative »Hände weg von den VHTS« aus den Landkreisen Vechta, Cloppenburg bei ihrem Kampf um die Fortführung und Weiterentwicklung der rund 135 VHTS über das Schuljahr 2009/2010 hinaus. „Dieses Engage-ment von Eltern, Kommunen und Lehrern wird vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) als weg-weisend für die zukünftige Ausrichtung aller Grundschulen in Niedersachsen voll unterstützt“, so VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer gegenüber der Presse in Hannover. ...mehr |
23.03.2009 VBE protestiert gegen Eingriff in die „Eigenverantwortlichkeit“: „Eigentlich hätte die Kultusministerin sofort nach bekannt werden der Zurückweisung ihrer Vorschläge zur Behebung des Unterrichtsmangels (vor allem am G8) durch die Staatskanzlei der Aufforderung von Ministerpräsident Christian Wulff nachkommen müssen und das nds. Schulgesetz(2oo6) in seinem Kernbereich , der „Eigenverantwortlichen Schule“, in die Tonne kloppen sollen. Denn dort heißt es, dass der Schulleiter/die Schulleiterin für die Schulqualität (der jeweiligen Einzelschule) verantwortlich ist und dementsprechend mit dem Schulvorstand einvernehmlich Entscheidungen trifft. Dazu hat das Kultusministerium als „oberste Behörde“ ihm/ihr ein breites Instrumentarium(2007) an die Hand gege-ben und bis zu 150 Verwaltungsaufgaben übertragen. Die jetzt bekannt gewordene Auflage, dass die Teilzeitbeschäftigung ausschließlich von der Lüneburger Landesschulbehörde genehmigt werden soll, ist ein Eingriff in die Personalführung , die wesentlicher Bestandteil der herausragenden Stellung des Schulleiters/der Schulleiterin im nds. Schulgesetz ist. Wir sind gespannt, welche weiteren Aushöhlun-gen angesichts der Unterfinanzierung des „Bildungslandes Niedersachsen“ sich die Landesregierung noch erlaubt. Im übrigen bezweifelt der VBE, ob die in Restbeständen vorhandene mittlere und obere Schulverwaltung noch ziel- und zeitgenau ihren Aufgaben nachkommen kann.“ Mit diesen Worten kommentiert heute in Osnabrück VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer die Einschränkung des Entscheidungsspielraums im NSchG durch Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann. ...mehr |
18.03.2009 Verband Bildung und Erziehung kritisiert: „Zahm und beugungswillig vor dem Ministerpräsidenten und Finanzminister haben sich die Abge-ordneten von CDU und FDP mit ihrer gemeinsamen Erklärung vom heutigen Tag „Bildungsland Niedersachsen – Schulen in Niedersachsen qualitative weiterentwickeln“ gezeigt. Alle begrüßens-werten weiterführenden Vorstellungen haben (nur) Empfehlungscharakter. Bis auf marginale Aufweichungen in den Bereichen Beratungslehrer, vorübergehendem Erhalt der Vollen Halbtags-grundschulen bis 2010 bleiben alle Aussagen zur Weiterentwicklung eines bedarfs- und elternge-rechten, wohnortnahen Bildungsangebots nebulös und enttäuschend. Mit dem Festhalten am 8jährigen gymnasialen Bildungsgang an der integrierten Gesamtschule (bis 2018) setzt man wohl auf einen „Schulkrieg“ mit den landesweit 70 Gesamtschulinitiativen, die Abgeordnete, Kommu-nen und Kreise aushalten sollen.“ Mit diesen Worten kommentierte der stellvertretende Landes-vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Uwe Franke, den gemeinsamen Fraktionsbe-schluss von CDU und FDP: „Interessanterweise soll aber wohl das Abitur an einem Fachgymnasi-um nach der Fachoberschulreife mit Qualifikation (an der Realschule) erst nach 13 Jahren erreicht werden! Das steht im Widerspruch zu der Aussage: ... `die Fraktionen begrüßen das Ziel der Lan-desregierung, die Vergabe der Allgemeinen Hochschulreife an 12 Schuljahre zu knüpfen...´.“ ...mehr |
12.03.2009 VBE-Landesvorsitzende zeigt sich von Amoklauf betroffen: „Angesichts der tragischen Ereignisse im baden – württembergischen Winnenden verspüre nicht nur ich Fassungslosigkeit, Entsetzen, aber auch Trauer und tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer,“ äußerte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Mittwochnachmittag in einer ersten Reaktion auf den Amoklauf an der dortigen Albertville – Realschule. ...mehr |
11.03.2009 VBE zum Stand der CDU-Schulstrukturpläne: „Mit dem zwangsverordneten 8-jährigen gymnasialen Bildungsweg an den Integrierten Gesamt-schulen, der weiteren Abkopplung der Hauptschule als Schulform weiterführender Bildung und der Abwertung der Realschule zum zweiten Bildungsweg „höherwertiger“ beruflicher Ab-schlüsse beschwört die CDU – FDP geführte Landesregierung einen rückwärtsgerichteten Schulkrieg herauf.“ Das stellte der stellvertretende Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Uwe Franke, am Mittwoch in Hannover fest. ...mehr |
06.03.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zum Konjunkturpaket II: „Wer in Krisenzeiten mit Konjunkturpaketen wirklich nachhaltig etwas für die Zukunft tun will, muss sein Geld für Bildung ausgeben und nicht für Abwrackprämien. Beim Auslaufen der Prämie wird die Flaute möglicherweise noch größer sein. Von Ausgaben für Bildung werden wir dagegen in der Zukunft vielfach profitieren, nirgends dürfte es eine höhere Rendite geben.“ Das forderte am Wochenende die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Freitag in Hannover und wies erneut darauf hin, dass Bildungsausgaben als Investitionen und nicht als Haushaltsbelastung gesehen werden müssten: „Die Kommunen brauchen dringend einen Handlungsspielraum, um nicht in rein energetischen Maßnahmen bei der Umsetzung des Konjunkturprogramms stecken zu bleiben. Die heute tagende KMK ist gefordert, entsprechende Weichenstellungen vorzubereiten.“ ...mehr |
04.03.2009 VBE zu den Folgen der Regierungsbeschlüsse: „Während die Fraktionen von CDU und FDP und die sie unterstützenden Standesgruppen sich zufrieden über die weitere Zementierung des dreigliedrigen Schulwesens im Regierungssofa zurück lehnen, regt sich landauf landab Widerstand bei den Grund-, Haupt- und Gesamtschuleltern gegen die von Ministerpräsident Wulff initiierten Beschlüsse zu den dreiklassigen Schullaufbahnen.“ Mit diesen Worten kommentierte die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer Zuschriften, Protestaktionen und Presseveröffentlichungen aus allen Teilen Niedersachsens heute in der Landeshauptstadt Hannover. ...mehr |
03.03.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer mahnt zur Besonnenheit: „Die seit langem vorhersehbaren Engpässe bei der Unterrichtsversorgung des Gymnasiums werden mit den von der Landesregierung angekündigten Maßnahmen nicht in ihren Ursachen und Wurzeln erfasst, sondern als Anlass und Alibi genutzt, unliebsame pädagogische Ansätze auszubremsen.“ Das befürchtete die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung am Dienstag bei Landtagsgesprächen in Hannover. ...mehr |
27.02.2009 Verband Bildung und Erziehung beklagt Missachtung des Elternwillens: „Haupt- und Realschule werden durch den rückwärts gerichteten Ansatz bei der „Reform“ der Schulstruktur so weit vom Gymnasium abgekoppelt, dass die Durchlässigkeit des Systems – durch Übergängerzahlen belegbar – nur noch als Rutschbahn von oben nach unten zu verstehen ist. Von dem Feigenblatt „Begabungsgerechtigkeit“ bleibt nun wohl endgültig ein zementiertes herkunftsgemäßes Aufteilen der Schüler und Schülerinnen,“ so kommentierte der Landespressesprecher des Verbandes Bildung und Erziehung, Manfred Ruhnke, zum Wochenende die siegestaumelartigen Reaktionen konservativer Standesorganisationen auf die am Dienstag durch den Ministerpräsidenten bekannt gemachten Ergebnisse der Klausurtagung der CDU-FDP-Landesregierung. ...mehr |
24.02.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur Zementierung des gegliederten Schulwesens: „Was hat das Landeskabinett `geritten´, das bereits jetzt überholte gegliederte Schulwesen zu zementieren? Durch die angekündigte sogenannte „Weiterentwicklung“ der Hauptschule und der Realschule erhält das Gymnasium eine weitere privilegierte Sonderstellung. Die Einbeziehung der berufsbildenden Schulen in den allgemein bildenden Unterricht vor Abschluss der Sekundar-stufe I verletzt die von der Kultusministerkonferenz festgelegten Standards für die mittleren Ab-schlüsse. Den Hauptschülern wird das Recht auf Allgemeinbildung beschnitten. Der Königsweg zum Abitur wird allein dem niedersächsischen Gymnasium (G8) zugeschlagen. Der integrierten Gesamtschulbewegung soll die Spitze gebrochen werden, indem die Schulform zukünftig einen gymnasialen Zweig bereits in der Mittelstufe zu bilden hat, damit das Abitur nach zwölf Jahren erreicht wird.“ So kommentierte nach einer ersten Durchsicht die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer, die in Hannover heute der Öffentlichkeit vorgestellten Ergebnisse der Klausur-tagung zur zukünftigen Schullandschaft in Niedersachsen. ...mehr |
22.02.2009 VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer vor der Kabinettsklausur: „Wer wie Ministerpräsident Christian Wulff die Baustellen der Landesschulpolitik im Frühjahr 2008 einer neuen Leitung übergibt, müsste wissen, dass ohne zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen auch diese das „Absaufen“ wichtiger Teilbereiche im Winter 2008/09 nicht allein verhindern kann.“ Mit diesen Worten nimmt die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zum Konflikt zwischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und MP Christian Wulff vor der Klausurtagung des Landeskabinetts Stellung. Unterrichtsversorgung (besonders G8), Organisation des weiterführenden Schulwesens, Schulverwaltung müssten in einem Bauplan zum „Haus des Lernens“ zusammengeführt werden. Dieser scheint entweder nicht vorhanden oder beim Bauherren nicht auffindbar zu sein. ...mehr |
20.02.2009 VBE-Landesvorsitzende Franke-Zöllmer zum Schulstrukturstreit: „Während Städte, Gemeinden und Kreise in Niedersachsen angesichts rapide zurückgehender Schü-lerzahlen, verändertem Schulwahlverhalten und knapper werdenden Ressourcen auf zukunftswei-sende Vorgaben für ihre Schulentwicklungspläne warten, werden im Landtag die alten Schlachten über das Für und Wider des gegliederten Schulwesens mit den alten und abgegriffenen Argumenten geschlagen. Dabei haben sich Elterninitiativen, parteiübergreifende Aktionsbündnisse und Infra-strukturgestalter längst auf den Weg gemacht, für ihre Region jeweils ein optimierendes weiterfüh-rendes Bildungs- und Ausbildungsangebot zu entwerfen. Die CDU-/FDP-Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Christian Wulff tut sich überraschend schwer, diesem Begehren der niedersächsischen Landschaften und deren Bevölkerung nach- bzw. entgegenzukommen. Der bun-desdeutsche Bildungsföderalismus geriert zum länderspezifischen Zentralismus der jeweils für eine Wahlperiode Regierenden“. Mit diesen Worten bewertete die VBE-Landesvorsitzende in einem heu-tigen Pressegespräch die am Mittwoch im Landtag heftig geführte Debatte zur Weiterentwicklung des schulstrukturellen Angebots in Niedersachsen. ...mehr |
05.02.2009 VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer am Rande des 14. Grundschultags: „Abseits der medienwirksamen Klagen über fehlende Fachlehrer oder die inzwischen hinlänglich bekannten G8 -Probleme müssen wir gerade um unserer Kinder willen bessere Arbeitsbedingungen wie höhere Einkommen und angemessenere Unterrichtsverpflichtungen für unsere Grundschulkol-leginnen einfordern. Dazu gehört vor allem die umgehende Aufhebung der Beschäftigung von Dienstanfängerinnen im Zwangsteilzeitverhältnis als TV-L-Beschäftigte mit stark abgesenktem Einkommen (1.400 Euro netto gegenüber einem Dienstanfänger am Gymnasium im Beamten-verhältnis bei 2.600 Euro netto). Eine Entscheidung ist längst überfällig! Der Anteil von 5 Prozent männlicher Kollegen an Grundschulen spricht für sich.“ Das betonte die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, am Donnerstag in einem Pressegespräch am Rande des 14. Grundschultags mit 350 Teilnehmern im Oldenburger Münsterland 2009 im Kreishaus in Cloppenburg. ...mehr |
05.02.2009 VBE-Vorsitzende zum KM-Schreiben an die Schulen: „Die Sicherung der Unterrichtsversorgung in den kommenden zwei Schuljahren ist eine direkte Folge der Einführung des Abiturs nach 12 Jahren (G 8). Dies ist eine besondere Herausforderung für die Landesregierung und der sie tragenden CDU/FDP – Landtagsfraktionen und n i c h t eine Bringschuld der Lehrerschaft! Offensichtlich werden der Kultusministerin die notwendigen finanziellen Ressourcen zur Behebung des Problems verweigert! Der Brandbrief der Kultusministerin an die Lehrerinnen und Lehrer a l le r allgemein bildenden Schulen hat mehrheitlich die falschen Adressaten erreicht.
Der VBE wiederholt, dass die Probleme des G8 nur dort gelöst werden können.“ So bewertet die VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer das heute an den Schulen ein-gegangene Schreiben der Ministerin.
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03.02.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur Groß-Demo: „Den berechtigten Forderungen der Gewerkschaften nach 8 Prozent mehr Einkommen wird am heutigen Tag in Hannover durch eine gemeinsame Großkundgebung der in der „dbb-tarifunion“ zusammengeschlossenen Fachgewerkschaften und der DGB-Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes Nachdruck verliehen. Der Zorn richtet sich nicht nur gegen Hartmut Möllring als Verhandlungsführer der Länder, sondern auch gegen ihn als niedersächsischen Finanzminister. Die langjährige Politik der Einkommenseinbußen muss in den Bundesländern endlich gestoppt werden.“ Dies erklärte Gitta Franke-Zöllmer, Vorsitzende der DBB – Fachgewerkschaft `Verband Bildung und Erziehung´ (VBE) vor der zentralen Kundgebung, auf der die Vorsitzenden der „dbb – tarifunion“ Frank Stöhr und von verdi Frank Bsirske sprechen werden. ...mehr |
29.01.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer: „Das Angebot der Kultusministerin, freiwillig die Teilzeitbeschäftigung zu erhöhen oder bezahlte Mehrarbeit über die Unterrichtsverpflichtung hinaus zu leisten, kann sich nur an die Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien (Regelstundenzahl 23,5 wöchentlich) richten. ...mehr |
25.01.2009 VBE-Sprecher weist Realschullehrer-Verbandsäußerung zurück: „Als eine unselige Steilvorlage für die Bestätigung der internationalen Kritik an der deutschen länderverantworteten selektiven Schulstrukturpolitik, die den Migrantenkindern und denen aus sozial ungesicherten Milieus wenig Aufstiegschancen einräumt,“ hat der Pressesprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Manfred Ruhnke, die heute im NDR bekannt gewordene Verweigerungshaltung des niedersächsischen Realschulverbandsvorsitzenden bezeichnet, seine Mitglieder könnten ( und wollten) nicht Schüler/innen aus Haupt- und Realschulen gemeinsam unterrichten. ...mehr |
22.01.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer enttäuscht vom FDP-Vorstoß „Es ist absolut dilettantisch und realitätsfern gedacht, wenn die für die FDP-Schulpolitik verantwort-lichen Fraktionsmitglieder angesichts des demographischen Wandels, des einsetzenden Schülerrück-gangs, der damit verbundenen Schülerstromentwicklung auf höherwertige Abschlüsse und der da-durch notwendigen Bündelung des Abschlussangebotes in den Regionen des Landes, eine Restaura-tion des gegliederten Schulwesens beschwören“, so kommentierte die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer in Hannover, die gestern der Landespresse vorgetragenen widersprüchlichen FDP-Äußerungen zur Lehrerbildung, zum Lehrereinsatz und zur Unterrichtsversorgung. ...mehr |
21.01.2009 Verband Bildung und Erziehung zur angekündigten Schulreform: „Es mutet wie der Vorfrühling in der niedersächsischen Bildungslandschaft an, wenn Regierungs-parteien und Opposition ihre erstarrten Haltungen aufgeben, um im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler verbesserte Startbedingungen in Form einer zeitgemäßen Schulstruktur schaffen zu wollen für ihren persönlichen und beruflichen Lebensweg,“ so Manfred Ruhnke, Pressesprecher des Verbandes Bildung und Erziehung, am Dienstag als erste Reaktion auf die von Garrelt Duin (SPD) angekündigte Offensive für ein zweigliedriges Schulwesen. ...mehr |
18.01.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer begrüßt Regionalschuloffensive: Als einen angedeuteten Befreiungsschlag angesichts der durch die demografische Entwicklung und der Schülerströme zu den Gymnasien und zu den Gesamtschulen verursachten drohenden Schließungswelle kleinerer Haupt- und Realschulen hat die Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Gitta Franke-Zöllmer die am Wochenende überraschend bekannt gegebene Initiative der CDU- und FDP- Landtagsfraktionen bezeichnet. Diese wollen Ende Februar die rechtlichen Grundlagen für die Kooperation bzw. den Verbund von Haupt- und Realschulen auf den Weg bringen. ...mehr |
16.01.2009 VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer sieht Chancen für unsere Schulen: „Schwerpunktmäßig müssen die Bedingungen für die von PISA ausgemachten benachteiligten Schüle-rinnen und Schüler – wie die an Förder-, Haupt- und Realschulen oder die Kinder mit Migrationshin-tergrund – nachhaltig verbessert werden.“ Das forderte die VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer am Wochenende angesichts der angekündigten Sanierung von Schulbauten erneut in Hannover vor Vorstandsmitgliedern ihres Verbandes. Sie begrüße ausdrücklich die für Niedersachsen in Aussicht gestellte Summe von insgesamt ca. 1,2 Milliarden Euro und erwarte, dass der niedersächsische Anteil von etwa 400 Millionen nicht aus den bereits beschlossenen Schulinvestitionen finanziert werde. ...mehr |