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Hannover, 30.08.2010
VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer begrüßt Lingener Beschlüsse:

„DIE CDU BEGIBT SICH AUF DEN WEG ZU ZUKUNFTSWEISEN-DEN BILDUNGSREGIONEN.“

- Hinhaltende Laufzeitverlängerungen werden der Lage nicht mehr gerecht -

„Wer Niedersachsens Menschen, Wirtschaft und die unterschiedlichen Regionen zukunftsfähig gestalten will, kommt um die Weiterentwicklung der bisherigen ungeordneten vielgliedrigen Schullandschaft nicht herum. Dieses haben Ministerpräsident David McAllister und sein Kultusminister Dr. Bernd Althusmann mit ihren überzeugenden Gedanken für größere kommunale Flexibilität und Planungssicherheit bei der Entwicklung einer Schulstruktur in den Regionen des Landes auf dem Lingener CDU-Landesparteitag bewiesen.“ Mit diesen Worten bewertete VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer den einmütig beschlossenen Leitantrag des Landesvorstandes:

„Damit löst sich die Volkspartei CDU aus der Umklammerung interessengeleiteter Gruppierungen und wird ihren breiten Wählerschichten und der Gleichbehandlung Jugendlicher unterschiedlicher Herkunft gerechter.“ Ziel müsse die Schaffung von Bildungsregionen unter Einbeziehung aller jetzigen Schulformen einschließlich der Gymnasien und der Berufsschulen sein. Den Eltern, der Wirtschaft und der Gesellschaft müsse vor Ort ein komplettes Bildungsangebot vorgehalten werden. Dieses sei nicht ohne ein stärkeres Engagement und die geordnete Beteiligung der kommunalen Körperschaften erreichbar.

Für den VBE sei wichtig, dass es angesichts der drastisch sinkenden Schülerzahlen nicht mehr um eine Laufzeitverlängerung für Haupt-, Realschulen und Gymnasien durch weitere Herabsetzung der Zügigkeit gehen könne bei gleichzeitig hohen Errichtungsvorgaben für integrierte Gesamtschulen. Die Lehrerschaft erwarte als Alternative zum 8jährigen Gymnasium qualitative innere und äußere Konzeptionen, die ein konkurrierendes Nebeneinander von G8, integrierte Gesamtschule, Haupt- und Realschule ausschließe.

Für den VBE sei die Weiterentwicklung der Realschule mit der Hauptschule zu einer „Niedersächsischen Regional- oder Oberschule“, die am Ende der Klasse 10 alle weiterführenden Abschlüsse der Sekundarstufe I vorhält und in der Regel in Kooperation mit den jeweiligen Berufsschulen zu höherwertigen doppelqualifizierenden Abschlüssen (Fachhochschulreife, Fachabitur) oder in das duale System führt, ein anzustrebender Lösungsweg.

Franke-Zöllmer abschließend: „ Der VBE setzt für den Herbst auf eine breite landespolitische Diskussion unter Einbeziehung aller an der schulischen Bildung beteiligten Gruppen und entsprechende schulgesetzgeberische Initiativen. Von den Landtagsparteien erhofft er die Bereitschaft zu einem ähnlichen historischen Schulkompromiss, zu dem sich die Entscheidungsträger in Bremen durchgerungen haben.“

Weitere Pressemitteilungen aus dem Jahr 2010
19.08.2010
VBE fragt CDU- und FDP-Landtagsfraktion:
„Nun tritt ein, was viele Gegner des 8-jährigen Gymnasiums aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kir-chen und Gesellschaft befürchtet haben: Das 8-jährige Gymnasium soll schon wie im letzten Jahr-hundert als Regulativ gesellschaftlichen Auf- und Abstiegs bereits im Eingangsbereich (Klasse 5) dienen. Nicht anders kann der bekannt gewordene erneute Vorstoß der CDU-/FDP-Mehrheitsfraktion gedeutet werden, Kinder die 5. Klasse nicht wiederholen zu lassen, sondern sie zu einem Schulwechsel zu zwingen. Die konservativen Befürworter eines „kaiserlichen“ ständi-schen Schulwesens in den Reihen von CDU und FDP sehen sich wohl durch den Hamburger „Pyr-rhus-Sieg“ ihrer Klientel über eine 6-jährige Primarschule beflügelt, übersehen aber, dass man mit dieser die Zukunft der Jugend spaltenden Politik in Nordrhein-Westfalen abgewählt wurde.“ Mit diesen Worten bewertete, VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer die Landtagsinitiative der Regierungsparteien.
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05.08.2010
VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur MK Pressekonferenz:
„Die Gretchenfrage, welches, angesichts des dramatischen Schülerrückgangs, für Schüler und Eltern attraktive Schulangebot neben dem von den beiden Regierungsparteien favorisierten achtjährigen Gymnasium mittelfristig etabliert wird, konnte oder wollte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann in seiner heutigen Pressekonferenz zum Schulbeginn nicht beantworten. Sein Hinweis auf eine kurzfristig zusammengetretene Arbeitsgruppe mit den kommunalen Spitzenorganisationen, die bereits im Herbst dieses Jahres zu einvernehmlichen regional angemessenen Vorschlägen kommen soll, ist sehr ermutigend. Eine parlamentarische Lösung der Schulstrukturdiskussion kann sie aber nicht ersetzen.“ Diese erste Bewertung gibt VBE Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer auf Anfrage der Medien zu bedenken.
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16.06.2010
BE-Landesvorsitzende enttäuscht über Regierungsbeschluss:
„Mit der inhaltlichen Neuausrichtung der Landesschulbehörde (LSchB), wie sie am Dienstag (14.06.2010) in Celle von der Landesregierung beschlossen wurde, haben sich wohl die restaurativen Kräfte eines obrigkeitsstaatlich orientierten Schulwesens wieder durchgesetzt. Der VBE teilt die deutliche Kritik der GRÜNEN (15.06.2010) im Nds. Landtag, die das von dem FDP-Regierungspartner vor allem initiierte Herzstück der niedersächsischen Schulreform, die »Eigenverantwortliche Schule«, infrage gestellt sehen.“ Dies stellte VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer in einer ersten Bewertung des Kabinettsbeschlusses fest.
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16.06.2010
VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer kritisiert rigide Kürzungen:
„Mit der Veröffentlichung einer rigiden Einsparliste von knapp 105 Mil. Euro (NOZ, S. 7, 16.06.2010) im Schulbereich, haben Kräfte aus der Regierungsverwaltung dem designierten Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) einen Bärendienst erwiesen. Während sich der scheidende MP Christian Wulff, der das Bildungsland Niedersachsen als Schwerpunkt seiner Regierungszeit ausgerufen hatte, auf seinem Zukunftsweg nach Berlin befindet, soll nun sein "Nachfolger" auf dem Rücken von Kindern, Eltern und Lehrern das prognostizierte große Haushaltsdefizit abdichten.“
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11.05.2010
VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer:
„Die Zunahme der ethnischen, sozialen, sprachlichen und kulturellen Heterogenität der Bevöl-kerung in Niedersachsen zu erkennen, und das Recht auf gleiche Bildungschancen von Kin-dern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund anzuerkennen, dazu hat sich die CDU-Landtagsfraktion im Rahmen ihrer Klausurtagung auf Borkum durchgerungen. Dies begrüßt der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der gewerkschaftliche Zusammenschluss von Pädagoginnen und Pädagogen des Elementarbereichs sowie der Primar- und Sekundarstufen-schulen ausdrücklich – Niedersachsen ist ein Einwanderungsland!“ Mit diesen Worten kom-mentierte VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer das bekannt gemachte CDU-Positionspapier »Vielfalt gerecht gestalten« und schränkte bewertend ein: „ Den Worten müs-sen auch tiefgreifende Taten folgen, denn mit durchgängiger Sprachförderung und mehr Lehr-kräften mit Migrationshintergrund springt die regierende CDU zu kurz und verfehlt das vom Ministerpräsidenten ausgerufene Ziel.“
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03.05.2010
VBE zur Lehrerausbildung in Niedersachsen:
„Wenn der Staat als Monopolabnehmer für Absolventen der Lehrerausbildung fungiert, muss er nicht nur das Recht haben, die Ansprüche an sein zukünftiges Personal festzulegen, sondern er steht auch in der Pflicht, die nötigen Mittel bereit zu stellen und vor allem die jeweilige Qualifikation im Hinblick auf die verantwortungsvolle Tätigkeit zu überprüfen.“ So erläuterte Konrad Barth, stellvertretender Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), in Hannover die ablehnende Haltung seiner Gewerkschaft zum Entwurf des Kultusmi-nisteriums zur Verordnung über die Ausbildung und Prüfung von Lehrkräften in Niedersach-sen.
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13.04.2010
VBE-Vorsitzende zum Schuljahresende 2009/2010 besorgt:
„Die vielen unbesetzten und wiederholt ausgeschriebenen Grundschulleiterstellen im Land zum Schuljahresende 2009/10 sind nicht nur klare Indizien für schlechte bis miserable Ar-beitsbedingungen und unattraktive Bezahlung, sondern auch für die demografisch bedingte Grundschulmisere.“ So versuchte Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer auf Presseanfrage am Dienstag in Hannover die Ursachen der vielen unbesetzten Schulleitungen zu beschreiben.
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01.04.2010
VBE-Landesvorsitzende begrüßt Gedanken der Hersteller für Schul-Handys:
„Der auf der diesjährigen Cebit hinter verschlossenen Türen geborene Gedanke unserer Handy- Hersteller, jede Schülerin / jeden Schüler mit einem Schul-Handy auszustatten, ist durchaus dis-kussionswürdig,“ befand die Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Gitta Franke-Zöllmer, in einer ersten Stellungnahme zu den erst jetzt bekannt gewordenen Einzelheiten am Donnerstag in Hannover.
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15.03.2010
VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer empört über Verordnungsentwürfe:
In der neuesten Ausgabe der Verbandszeitschrift »zeitnah« (Erscheinungstag 1. April 2010) setzt sich VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer in ihrem Leitartikel äußerst kritisch mit den jüngst zur Anhörung und der beteiligten Öffentlichkeit vorgelegten Verordnungsentwürfen, Verwaltungskonzepten und Grundsatzerlassen auseinander. „Sie alle sind von einem ständischen klientelbezogenen Geist des vergangenen Jahrhunderts durchwebt, ignorieren das vom Landtag beschlossene moderne nieder-sächsische Beamtengesetz (2009) und führen die im nds. Schulgesetz verankerte »Eigenverantwortliche Schule« in das Zwangskorsett des überholten dreigliedrigen Schulsystems zurück; diesem soll mehr oder weniger entsprechend im Lehrerbereich die Ausbildungsverordnung für den Vorbereitungsdienst, angepasst werden“, erläuterte sie dazu heute in Hannover: „Dem VBE ist wichtig, dass der niedersächsische Landtag als Gesetzgeber sich mit den Verordnungsentwürfen, Konzepten und Grundsatzerlasse intensiv auseinandersetzt.“
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05.03.2010
VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zum neuen Hauptschulerlass:
„Diejenigen, die sich so vehement für den Erhalt und die ständigen Reformen der Hauptschule einsetzen, schicken ihre eigenen Kinder lieber zum Gymnasium oder auf eine Privatschule!“ Damit wies die Landesvorsitzende des VBE, Gitta Franke-Zöllmer, nach Abgabe der schriftli-chen Anhörung zu den Erlassentwürfen „Die Arbeit in der Hauptschule“ und „Die Arbeit in der Realschule“ in Hannover noch einmal auf die mangelnde Akzeptanz und die sinkenden Schülerzahlen der Hauptschule, sowie auf die vorgesehene weitere Abkopplung der Realschu-le von der „gymnasialen Oberstufe“ hin. Der VBE erwartet, dass zu diesen wesentlichen Än-derungen des niedersächsischen Grundkonsenses über ein „Schulsystem der Chancengerech-tigkeit“ (das von der jetzigen Landesregierung aufgegeben wird), das Plenum des Landtags berät.
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