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Hannover, 16.06.2010
BE-Landesvorsitzende enttäuscht über Regierungsbeschluss:

„NEUAUSRICHTUNG DER LANDESSCHULBEHÖRDE BEHINDERT »EIGENVERANTWORTLICHE« SCHUL- UND UNTERRICHTSQUALITÄT!“

- Schulinspektion ist kein Büttel der Schulaufsicht –

„Mit der inhaltlichen Neuausrichtung der Landesschulbehörde (LSchB), wie sie am Dienstag  (14.06.2010) in Celle von der Landesregierung beschlossen wurde, haben sich wohl die restaurativen Kräfte eines obrigkeitsstaatlich orientierten Schulwesens wieder durchgesetzt. Der VBE teilt die deutliche Kritik der GRÜNEN (15.06.2010) im Nds. Landtag, die das von dem FDP-Regierungspartner vor allem initiierte Herzstück der niedersächsischen Schulreform, die »Eigenverantwortliche Schule«, infrage gestellt sehen.“ Dies stellte VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer in einer ersten Bewertung des Kabinettsbeschlusses fest.

Die Entmündigung der Einzelschule, ihrer Schulleitung und Lehrerschaft "durch die Schulaufsicht als zentraler Entscheidungsträgerin in Fragen der Weitenentwicklung der Schulen" bedeutet eine Rückkehr zum längst überwundenen »TOP-DOWN-PRINZIP« und führt zurück zur antiquierten »IN-PUT-STEUERUNG« von Schul- und Unterrichtsqualität, was u.a. dazu geführt hat, dass das niedersächsische und deutsche Schulwesen im internationalen Wettbewerb zurückgefallen ist.

Nach Auffassung des VBE hat die Landesschulverwaltung einen Dienstleistungsauftrag in zu gründenden Bildungsregionen, in denen jeweils alle Schulen des allgemein und berufsbildenden Bereichs zu vernetzen sind. Diese sichern ein komplettes Bildungsangebot und fördern so die Infrastruktur und Innovationsfähigkeit in allen niedersächsischen Landschaften.

Weitere aktuelle Pressemitteilungen:
30.08.2010
VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer begrüßt Lingener Beschlüsse:
„Wer Niedersachsens Menschen, Wirtschaft und die unterschiedlichen Regionen zukunftsfähig gestalten will, kommt um die Weiterentwicklung der bisherigen ungeordneten vielgliedrigen Schullandschaft nicht herum. Dieses haben Ministerpräsident David McAllister und sein Kultusminister Dr. Bernd Althusmann mit ihren überzeugenden Gedanken für größere kommunale Flexibilität und Planungssi-cherheit bei der Entwicklung einer Schulstruktur in den Regionen des Landes auf dem Lingener CDU-Landesparteitag bewiesen.“ Mit diesen Worten bewertete VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer den einmütig beschlossenen Leitantrag des Landesvorstandes:
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19.08.2010
VBE fragt CDU- und FDP-Landtagsfraktion:
„Nun tritt ein, was viele Gegner des 8-jährigen Gymnasiums aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kir-chen und Gesellschaft befürchtet haben: Das 8-jährige Gymnasium soll schon wie im letzten Jahr-hundert als Regulativ gesellschaftlichen Auf- und Abstiegs bereits im Eingangsbereich (Klasse 5) dienen. Nicht anders kann der bekannt gewordene erneute Vorstoß der CDU-/FDP-Mehrheitsfraktion gedeutet werden, Kinder die 5. Klasse nicht wiederholen zu lassen, sondern sie zu einem Schulwechsel zu zwingen. Die konservativen Befürworter eines „kaiserlichen“ ständi-schen Schulwesens in den Reihen von CDU und FDP sehen sich wohl durch den Hamburger „Pyr-rhus-Sieg“ ihrer Klientel über eine 6-jährige Primarschule beflügelt, übersehen aber, dass man mit dieser die Zukunft der Jugend spaltenden Politik in Nordrhein-Westfalen abgewählt wurde.“ Mit diesen Worten bewertete, VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer die Landtagsinitiative der Regierungsparteien.
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05.08.2010
VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer zur MK Pressekonferenz:
„Die Gretchenfrage, welches, angesichts des dramatischen Schülerrückgangs, für Schüler und Eltern attraktive Schulangebot neben dem von den beiden Regierungsparteien favorisierten achtjährigen Gymnasium mittelfristig etabliert wird, konnte oder wollte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann in seiner heutigen Pressekonferenz zum Schulbeginn nicht beantworten. Sein Hinweis auf eine kurzfristig zusammengetretene Arbeitsgruppe mit den kommunalen Spitzenorganisationen, die bereits im Herbst dieses Jahres zu einvernehmlichen regional angemessenen Vorschlägen kommen soll, ist sehr ermutigend. Eine parlamentarische Lösung der Schulstrukturdiskussion kann sie aber nicht ersetzen.“ Diese erste Bewertung gibt VBE Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer auf Anfrage der Medien zu bedenken.
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16.06.2010
VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer kritisiert rigide Kürzungen:
„Mit der Veröffentlichung einer rigiden Einsparliste von knapp 105 Mil. Euro (NOZ, S. 7, 16.06.2010) im Schulbereich, haben Kräfte aus der Regierungsverwaltung dem designierten Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) einen Bärendienst erwiesen. Während sich der scheidende MP Christian Wulff, der das Bildungsland Niedersachsen als Schwerpunkt seiner Regierungszeit ausgerufen hatte, auf seinem Zukunftsweg nach Berlin befindet, soll nun sein "Nachfolger" auf dem Rücken von Kindern, Eltern und Lehrern das prognostizierte große Haushaltsdefizit abdichten.“
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11.05.2010
VBE-Vorsitzende Gitta Franke-Zöllmer:
„Die Zunahme der ethnischen, sozialen, sprachlichen und kulturellen Heterogenität der Bevöl-kerung in Niedersachsen zu erkennen, und das Recht auf gleiche Bildungschancen von Kin-dern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund anzuerkennen, dazu hat sich die CDU-Landtagsfraktion im Rahmen ihrer Klausurtagung auf Borkum durchgerungen. Dies begrüßt der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der gewerkschaftliche Zusammenschluss von Pädagoginnen und Pädagogen des Elementarbereichs sowie der Primar- und Sekundarstufen-schulen ausdrücklich – Niedersachsen ist ein Einwanderungsland!“ Mit diesen Worten kom-mentierte VBE-Landesvorsitzende Gitta Franke-Zöllmer das bekannt gemachte CDU-Positionspapier »Vielfalt gerecht gestalten« und schränkte bewertend ein: „ Den Worten müs-sen auch tiefgreifende Taten folgen, denn mit durchgängiger Sprachförderung und mehr Lehr-kräften mit Migrationshintergrund springt die regierende CDU zu kurz und verfehlt das vom Ministerpräsidenten ausgerufene Ziel.“
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