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Herzlich Willkommen

Gitta Franke-ZöllmerDer Verband Bildung und Erziehung (VBE) ist eine Berufsorganisation für Lehrkräfte an Grund-, Haupt-, Real-, Gesamt- und Förderschulen sowie für deren Schulassistenten und Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für sozialpädagogische Fachkräfte des Schul- und Elementarbereichs, für Lehramtsanwärterinnen und –anwärter sowie für Studierende und Lehrende der Hochschule und Studienseminare.

Der VBE ist die größte Fachgewerkschaft im Bildungsbereich innerhalb der Spitzenorganisation »dbb-beamtenbund und tarifunion«. Er vertritt die berufs-, bildungs- und sozialpolitischen Interessen der beamteten, angestellten und arbeitslosen Lehrkräfte sowie der Pädagoginnen und Pädagogen und bietet Rechtsberatung und Rechtsschutz in beruflichen Belangen. Die Studierenden, Lehramtsanwärter/-innen und Dienstanfänger/-innen werden in der »Arbeitsgemeinschaft der Junglehrer/-innen« (ADJ) besonders gefördert: ADJ im VBE.

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Niedersächsischer Lehrerkalender 2010/2011

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe, Sie haben die Urlaubstage für Ihre Erholung nutzen können und beginnen das neue Schuljahr gestärkt und mit viel Enthusiasmus – denn den werden Sie brauchen! Besonders den neuen Kolleginnen und Kollegen wünsche ich einen positiven Start in ihr Berufsleben und die Unterstützung des Lehrerteams ihrer Schule. Neben „zeitnah“ bietet der VBE professionelles Material und die Möglichkeit, in Fortbildungswerkstätten Kenntnisse zu vertiefen oder neu zu erwerben.

 

Mit dem Schuljahresbeginn sind auf die Schulen diverse Veränderungen zugekommen. Die letzten „Vollen Halbtagsschulen“ wurden umgewandelt, eine Vielzahl neuer Ganztagsschulen geht an den Start, in Haupt- und Realschule müssen die neuen Grundsatzerlasse umgesetzt werden, und der doppelte Abiturjahrgang hat begonnen. Zur Umsetzung der Neuerungen brauchen Sie Organisationstalent und Kreativität. Schön, wenn Ihre Schule eine „100%ige Unterrichtsversorgung“ vorhalten kann.

 

Die weitere Abwahl der Hauptschule und der steigende Anteil an Gymnasialschülern hat die Regierung veranlasst, die Zusammenarbeit von HS/RS weiter zu öffnen. Der VBE drängt weiterhin auf die Schaffung von Bildungsregionen, in denen die Verantwortlichen ein passgenaues Bildungsangebot gestalten können. Dazu brauchen die Schulträger den nötigen Entscheidungsfreiraum.Trotz der nötigen Flexibilität für die Schulträger, in ihren Regionen Bildungsangebote zu konzipieren, sind schulgesetzliche Vorgaben von längerfristigem Bestand nötig. Diese müssen ein attraktives und damit qualitativ gleichwertiges Bildungsangebot gegenüber dem Gymnasium beinhalten und attraktive Bildungs- und Ausbildungswege sowie Hochschulzugänge eröffnen.

 

Vordringlich erfordert der dramatische Rückgang der Schülerzahlen für die rund 1.800 Grundschulen eine qualitative und pädagogische Neuausrichtung. Diese muss bei der Schaffung von Bildungsregionen mit in den Blick genommen werden.

 

Der Kultusminister hat als seine weiteren Ziele genannt: die Umsetzung der UN-Konvention zur Inklusion, die verstärkte Förderung der Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund, die Senkung der Klassenobergrenzen in bestimmten Klassenstufen, die Entlastung der Schulleiterinnen und Schulleiter.

 

Hoffen wir, dass ihm der „kreative“ Umgang mit seinem gekürzten Budget gelingt und dass er für alle Maßnahmen die uneingeschränkte Unterstützung des neuen Ministerpräsidenten hat. Unsere ist ihm sicher, wenn die Umsetzung nicht zu weiterer Arbeitsverdichtung bei den Lehrkräften führt.

 

Ihre Gitta Franke-Zöllmer
VBE-Landesvorsitzende