VBE Senioren Lüneburg


Ursel Darnedde  Kontakt:  u.darnedde@vbe-nds.de
Heiner Bahns  Kontakt:  h.bahns@vbe-nds.de
Hannelore Reibstein - Erhardt    Kontakt:  h.reibstein-erhardt@vbe-nds.de

„Was mache ich nur im Ruhestand?“
„Wie muss ich mich jetzt versichern?“
Diese und andere Fragen stellen sich viele Seniorinnen und Senioren.
Damit Sie unbeschwert an den Ruhestand denken und ihn genießen können, sind wir für Sie da!
Der VBE organisiert für Seniorinnen und Senioren „Kaffee –Klatsch“ und Ausflugsfahrten, berät Sie bei Gesundheit, Beihilfe und Vorsorge.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Wir freuen uns darauf Sie kennenzulernen!

Ausflugsfahrten
VBE-Senioren erkunden Kultur und Geschichte in Oldenburg Lehrer gelten ja allgemein als Kulturhungrige, Weltenbummler und Schatzsucher bez. auch Schatzsammler. So trafen sich 19 Lehrer aus dem Bez. Lüneburg am 15. Juni 2016 bei strahlendem Sonnenschein vor dem Schloss in Oldenburg, um zunächst „Kunst und Kultur für Geist und Gaumen“ zu genießen. Das Landesmuseum zeigte den Exodus-Zyklus von Marc Chagall. In den 24 Farb-Lithografien stellt Marc Chagall den Auszug der Juden aus Ägypten und alle nachfolgenden Ereignisse, wie sie im Buch „Exodus“ im Alten Testament beschrieben werden, dar. Chagall zeigt in beeindruckender Weise die Rettung versklavter und rechtloser Menschen aus Gewalt, Bedrohung und Erniedrigung. Diese Bilder auf Situationen vor mehreren 1000 Jahren bezogen, im vorigen Jahrhundert erdacht, treffen auf die heutigen Themen wie Flucht, Migration und Suche nach Heimat in einer globalisierten Welt. Bei der „Kunst für den Gaumen“ in Form von Kaffee und Flammkuchen ergaben sich Gespräche über die Zeitlosigkeiten der Aussage der Chagall-Lithographien, dass die Geschichte sich wiederholt und der Mensch leider nichts aus der Geschichte lernt. Nach einer kurzen Pause, trafen wir unsere sehr engagierte Stadtführerin. Mit ihr wandelten wir auf den Spuren früherer Grafen, Herzöge und Großherzöge. Im Jahre 1108 wurde Oldenburg erstmals erwähnt und durchlebte französische, dänische, sogar russische Zeiten bis sie schließlich die Hauptstadt des Freistaates Oldenburg wurde. Den Grafen Anton Günther verehrte unsere Stadtführerin besonders, weil er Oldenburg weiter ausgebaut, die wirtschaftliche Position gestärkt und sie weitestgehend aus dem Dreißigjährigen Krieg herausgehalten hatte. Nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht war Graf Anton Günther geschickt. Gegen den Protest der Bremer führte er einen Weserzoll ein. Daneben etablierte er die Pferdezucht im Oldenburger Land. Sein Lieblingspferd, ein Apfelschimmel mit langer glänzender Mähne konnten wir auf einem Wandfresko bewundern. Die Stadtführerin hatte es nicht einfach: Sie wäre gerne mit uns durch den Schlosspark spaziert. Das war aber wegen des plötzlichen Gewitters und anschließenden Regenwetters nicht möglich. Sie bemühte sich, uns die Erklärungen an regengeschützten Plätzen zu geben. In der interessanten um 1200 erbauten St.Lamberti-Kirche saßen wir im Trockenen und erfuhren von den zahlreichen Umbauten dieser Kirche, die nun in einem runden Kirchenschiff endeten mit einem Kreuz, das in der Mitte hängt und je nach Sonneneinfall in unterschiedlichen Farben leuchtet. Neben Grafen und Herzögen gab es weitere für Gesellschaft und Kultur wichtige Persönlichkeiten. Helene Lange, geb. 1848 – natürlich mutige Lehrerin!!! – kämpfte für die Bildung und Gleichberechtigung der Frauen. Wilhelm-Heinrich Schüßler war Begründer der Biochemischen Heilweise und entwickelte die Schüßler-Salze. Und allen ist wohl der Künstler Horst Janssen bekannt, dem ein ganzes Museum gewidmet ist. Endlich traute die Sonne sich wieder hervor, und wir konnten viele klassizistische Bauten in ihrer Pracht bewundern und was sich sonst noch Sehenswertes in Gässchen und hinter Mauern versteckte. Auch den Abschiedskaffee, in der Sonne genossen, schmeckte besonders gut. Text und Bild: Ursel Darnedde

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