Workshops 2019

 
 

Auch beim 24. reg. Grundschultag werden zur Rahmenthematik 10 verschiedene Workshopangebote vorgehalten. Es wird 2 Workshop-runden geben (Siehe Rahmenprogramm!). Das Programmheftes, wird, wie gewohnt, nach Fertigstellung kurz vor den Weihnachtsferien, an die Schulen verschickt.

Auflistung und Beschreibung der Workshops:

WS 01

Thema: Autismus-Spektrums-Störung

Referentin: Beate Schwarz, Förderschullehrerin, Lindenschule in Rotenburg a.d. Wümme

Beschreibung:  Wie zeigt sich eine Autismus-Spektrums-Störung? Welche Erklärungen gibt es dafür? Und schließlich: wie können wir im 
                             Unterricht diesen Kindern und ihren Mitschülern gerecht werden?
                             Diesen Fragen wollen wir in diesem Seminar nachgehen.
                             Neben allgemeinen Informationen zu ASS sollen konkrete Probleme aus dem Schulalltag der Teilnehmer thematisiert und
                            mögliche Lösungsansätze gefunden werden.


WS 02

Thema: ‚Lubo aus dem All‘ – Prävention von Gefühls- und Verhaltensstörungen

Referentin: Prof. Dr. Marie-Christine Vierbuchen

Beschreibung:  Wie zeigt sich eine Autismus-Spektrums-Störung? Welche Erklärungen gibt es dafür? Und schließlich: wie können wir im 
                            Unterricht diesen Kindern und ihren Mitschülern gerecht werden?
                            Diesen Fragen wollen wir in diesem Seminar nachgehen.
                            Neben allgemeinen Informationen zu ASS sollen konkrete Probleme aus dem Schulalltag der Teilnehmer thematisiert und
                            mögliche Lösungsansätze gefunden werden.


WS 03

Thema: KlasseKinderSpiel

Referentin:  Marieke Pannenborg, Lehrerin, KGS Rastede

Beschreibung:  (Kurzform)
                                                   Der Anteil der Kinder mit Förderbedarf im Bereich emotional-soziale Entwicklung steigt seit Jahren. Welche
                                                   Möglichkeiten haben Lehrkräfte im Unterricht sich dieser Situation anzunehmen und entgegenzuwirken?
                                                   KlasseKinderSpiel (KKS) ist eine universelle Präventionsmaßnahme für den Primarbereich, die sich an alle
                                                   Schülerinnen und Schüler richtet. Nach einer kurzen inhaltlichen Vorstellung der Methode legt der Workshop den
                                                   Schwerpunkt auf die unterrichtliche Umsetzung von KKS anhand verschiedener Praxisbeispiele.

(ausführlich)
Die Zahlen der amtlichen Schulstatistik zeigen eine dramatische Entwicklung: „Der Anteil der Kinder, die besonderen Förderbedarf im Bereich emotional-soziale Entwicklung aufweisen, steigt seit Jahren an. Während es im Jahr 2007 noch 0,6 Prozent der Schüler betraf, waren es 2016 bereits 1,2 Prozent“
(https://www.focus.de/familie/schule/immer-mehr-verhaltensauffaellige-kinder-viele-eltern-sind-heillos-ueberfordert_id_8920193.html).

  Welche Möglichkeiten haben Lehrkräfte im Unterricht sich dieser Situation anzunehmen und entgegenzuwirken?
  Ein Beispiel hierfür ist das KlasseKinderSpiel (KKS), eine universelle Präventionsmaßnahme für den Primarbereich und soll grundsätzlich alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse erreichen. Im Mittelpunkt stehen die Lernenden mit einem eher auffälligen und unterrichtsstörenden Verhalten.
  Das KlasseKinderSpiel ist eine Form der Verhaltenssteuerung durch die Belohnung von positivem Arbeitsverhalten von Schülern während der Arbeitsphasen im Unterricht.
  Die Methode basiert auf lerntheoretischen Grundlagen und wurde vor mehr als 35 Jahren von einem Lehrer in den USA entwickelt (Good Behavior Game). Seitdem haben zahlreiche Studien zur Weiterentwicklung geführt und den großen Erfolg der Maßnahme belegt.
In diesem Workshop wird den Teilnehmern die Methode inhaltlich vorgestellt, der Schwerpunkt liegt in der Umsetzung im Schulalltag. Es wird an verschiedenen Praxisbeispielen aufgezeigt, wie die gewonnenen Erkenntnisse im eigenen Unterricht angewendet werden können.


WS 04

Thema: Beziehungen positiv gestalten

Referentin: Katrin Trappe, Therapiezentrum Westerstede

Beschreibung:  In diesem Workshop werden anhand praktischer Beispiele aus der therapeutischen Arbeit mit Kindern lösungsorientierte Ideen für den Schulalltag vorgestellt. Insbesondere sollen Kinder mit herausforderndem Verhalten in de Blick genommen werden.


WS 05

Thema: TEAMGEISTER – Aktivitäten für ein respektvolles und gesundes Miteinander

Referentin: Anja Heckmann, Schulleiterin + N.N.

Beschreibung:  Gemeinschaft, Kommunikation, Gefühle – soziales und emotionales Lernen ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung
                             von Kindern. Das Programm TEAMGEISTER, das wir verbindlich in die Stundentafel eingefügt haben, unterstützt
                             unterrichtsbegleitend dabei,
                             • die soziale und emotionale Kompetenz von Kindern zu fördern. Die Schüler lernen spielerisch aufeinander einzugehen,
                               aber auch eigene Grenzen
                             • und die des anderen zu erkennen. Themen wie Verantwortung übernehmen und Selbstvertrauen entwickeln werden
                               spannend
                             • und abwechslungsreich in den Grundschulunterricht mit eingebaut.
                             In diesem Workshop wird das Programm von Ellen und Heiner Wilms vorgestellt und erprobt, Beispiele aus dem Unterricht
                             vorgestellt und gespielt!
                             Wir freuen uns auf motivierte Teilnehmer!


WS 06:

Thema:  Systemisches Arbeiten bei Verhaltensproblemen in der Klasse

Referent: Christian Scharmbeck, Fachschule für Sozialpädagogik, Preetz

Beschreibung:  Der Systemische Ansatz ist eine Möglichkeit, herausforderndem Verhalten zu begegnen. Anhand von konkreten Beispielen
                             und Anwendungen aus der Praxis wird der Systemische Ansatz vorgestellt, einzelne systemische Techniken exemplarisch
                            angewendet.


WS 07:

Thema:  Interkulturelle Begegnungen – ein Training zur Vermittlung von Interkultureller Kompetenz in der Bildungsarbeit
        mit Kindern

Referentin: Nathalie Schattner, Institut für Ethnologie, Münster

Beschreibung:  Einwanderung und Globalisierung stellen für die pädagogische Arbeit in Kita und Schule viele neue Herausforderungen 
                             und Chancen dar. Wer in der Bildungsarbeit mit Kindern erfolgreich arbeiten möchte, sollte auf kulturelle Differenzen, 
                             unterschiedliche Wertvorstellungen und Normen vorbereitet sein.
                             Im Berufsalltag von Erzieherinnen und Erziehern sowie von Lehrkräften kommt es immer wieder zu Situationen, in denen
                             man sich unsicher fühlt oder die von Missverständnissen geprägt sind.
                             In diesem Workshop wird der Fokus auf die Erweiterung der eigenen interkulturellen Kompetenz durch Übungen zu
                             Fremdheitserfahrungen gelegt sowie die Fähigkeit des Perspektivenwechsels trainiert. Anhand von vielen praktischen
                            Beispielen und eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden werden mögliche Handlungsstrategien für interkulturelle
                            Begegnungssituationen im Berufs- und Lebensalltag erarbeitet.


WS 08:

Thema:  Vertrauen als Basisvariable pädagogischen Handelns

Referentin:  Dr. Eva Petermann & Dr. Jörg Schulte-Pelkum

Beschreibung:  Stichworte darin wären:

  • Soziale Wahrnehmung
  • Beziehungsgestaltung
  • Resilienz
  • Interkulturelle Kompetenz



WS 09:

Thema: Ein Baby als Lehrer für Empathie und Feinfühligkeit…wie geht das? Präventionsprojekt „B.A.S.E - Babywatching“

Referent:            Christoph Moormann: B.A.S.E. ® - Babywatching Trainer; SAFER‐ Mentor; Diplom Theologe; Gestalt Counselor IHP;
                             Ehe‐,  Familien,‐und Lebensberater Kath. BAG Beratung e.V.; Vatertrainer „Fit für den Start“; Schulseelsorger
Beschreibung:  Das Präventionsprojekt „B.A.S.E - Babywatching“ („Baby-Beobachtung in der Schule gegen Aggression und Angst zur
                             Förderung von Sensitivität und Empathie“) wurde vom Münchener Bindungsforscher PD Dr. med. Karl Heinz Brisch 
                             entwickelt. Die Kinder sollen einen anderen Bezug zu sich bekommen und sich in der Schule so zeigen dürfen, wie sie
                             wirklich sind.

Inhalte von B.A.S.E. ®: Ein Elternteil kommt mit seinem wenige Wochen alten Baby für die Dauer von ca. einem Jahr einmal in der Woche für 20 Minuten in die Schulklasse. Im Stuhlkreis erleben die Kinder, wie das Baby von Woche zu Woche wächst, bis es laufen kann. Unter der speziellen Anleitung und Fragetechnik der B.A.S.E. ® -Gruppenleiterin lernen sie durch wöchentliche Interaktions-Beobachtung, sich in die Emotionen von Baby und Eltern immer besser einzufühlen. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass auf diese Weise die Empathiefähigkeit der Kinder gefördert wird. Sie beginnen, diese Fähigkeit auf andere Situationen zu übertagen, indem sie sich feinfühliger, sozialer und weniger ängstlich untereinander verhalten. Erstmals wird in diesem Wintersemester 2018/2019 B.A.S.E.-Babywatching in der Uni Osnabrück für Studierende im Fachbereich Schulpädagogik angeboten.
Im Workshop werden die Teilnehmer/-innen geschult, die Hintergründe und Techniken der Baby-Beobachtungen kennen zu lernen. Mit Hilfe von Video-Demonstrationen und Beispielen aus meiner achtjährigen Erfahrung in der Schule mit dem Programm werden sowohl die Inhalte als auch die Art der Durchführung der Beobachtung vorgestellt.


WS 10:

Thema:       Der Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich ESE

Referent:            Nils Mosel, Sonderpädagoge und Konrektor an einer Förderschule, AAT-Trainer
Beschreibung:  Nach einer Vorstellung des Schulverbundes Freistatt erfolgt eine Einführung zum Thema: „Der tägliche Umgang mit Gewalt,
                             Provokationen, Beleidigungen etc. in der Schule“. In der anschließenden Praxisphase stehen die Statuswippe sowie die
                             wertschätzende Auseinandersetzung im Mittelpunkt. In diesem Teil werden konkrete Methoden vermittelt, die die Arbeit mit
                            den täglichen „Nervereien“ erleichtert.


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