08.08.2018

VBE-Landesvorsitzender Franz-Josef Meyer zur MK-Pressekonferenz

„UNTERRICHTSVERSORGUNG – KEIN GRUND ZUM OPTIMISMUS“

 
 

„Die Unterrichtsversorgung in den Grundschulen hat sich gegenüber dem Schuljahr 2017/18 kaum verbessert. Und dies trotz Kürzung der Förderstunden, trotz Wegfall von Sprachlernklassen und trotz Einkassieren der Stunden für die Sprachförderung vor der Einschulung. Der Heterogenität der Grundschülerschaft mit bis zu 30 Prozent Migrationsanteil wird nicht Rechnung getragen. Das Abordnungskarussell wird sich weiterhin drehen und der Quereinstieg wird zur Regel.“
Mit diesen Worten nimmt der VBE-Landesvorsitzende Franz-Josef Meyer zu den Aussagen und Daten von Kultusminister Grant Hendrik Tonne Stellung.

„Völlig unbefriedigend ist die Versorgungssituation an qualifizierten Lehrkräften für Oberschulen, Haupt- und Realschulen mit einer durchschnittlichen Unterrichtsversorgung von 95 Prozent“, so Meyer.

Die von Kultusminister Tonne angekündigte Prüfung für eine bessere Bezahlung der GHR-Lehrkräfte als Teil der Qualitätsoffensive bleibt so lange Makulatur bis diese in den Haushaltsberatungen 2019 besoldungsrechtlich gesichert wird. Das niedersächsische Beamtenrecht (von 2010) ist eindeutig und braucht keine weiteren Prüfungszeremonien.

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